Mutter und Nachbarn erstochen: Urteil erwartet!

Bad Kreuznach/Idar-Oberstein - Ein halbes Jahr nach dem gewaltsamen Tod von zwei Menschen in Idar-Oberstein soll am heutigen Freitagmorgen (9 Uhr) das Urteil gesprochen werden.

Mitarbeiter der Spurensicherung stehen vor einem Haus, in dem die beiden Menschen gewaltsam getötet wurden.
Mitarbeiter der Spurensicherung stehen vor einem Haus, in dem die beiden Menschen gewaltsam getötet wurden.  © DPA/Christian Schulz/Foto Hosser

Vor dem Landgericht in Bad Kreuznach angeklagt ist ein psychisch kranker Mann, der im Juni seine Mutter und einen Nachbarn erstochen haben soll (TAG24 berichtete).

Der 32-Jährige leidet demnach seit Jahren an einer Schizophrenie und hat die Tat eingeräumt.

Der Staatsanwaltschaft zufolge hat der Angeklagte vor der Tat "Verschwörungs-Theorien" entwickelt, in denen er sich selbst als Retter und seine Mutter als Feindin ansah.

Als die Mutter am Tag der Tat aus Angst die gemeinsame Wohnung verlassen hatte um zu einem Nachbarn zu flüchten, soll der Angeklagte ihr ins Treppenhaus gefolgt sein und sie mit mehreren Messer-Stichen getötet haben.

Danach soll er die Wohnungstür des Nachbarn eingetreten und auch diesen erstochen haben.

Der Deutsche ist derzeit in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.

In dem sogenannten Sicherungs-Verfahren geht es nun um die Frage, ob er dort dauerhaft untergebracht wird.

Urteil wird erst im Januar gefällt

Update 13 Uhr: Das ursprünglich für Freitag erwartete Urteil nach dem gewaltsamen Tod von zwei Menschen in Idar-Oberstein wird erst im kommenden Jahr fallen. Wie eine Sprecherin des Landgerichts in Bad Kreuznach sagte, ist die Verhandlung auf den 7. Januar (9Uhr) verlegt worden, weil ein Anwalt erkrankt sei. Angeklagt ist ein psychisch kranker Mann, der im Juni seine Mutter und einen Nachbarn erstochen haben soll.

Der 32-Jährige leidet demnach seit Jahren an einer Schizophrenie und hat die Tat eingeräumt.

Der Angeklagte lebte zum Zeitpunkt der Tat mit seinen Eltern in einem Mehrfamilienhais im Stadt Göttschied.
Der Angeklagte lebte zum Zeitpunkt der Tat mit seinen Eltern in einem Mehrfamilienhais im Stadt Göttschied.  © Screenshot Google Maps

Titelfoto: DPA/Christian Schulz/Foto Hosser

Mehr zum Thema Gerichtsprozesse Frankfurt am Main:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0