Forscher warnen: Falsche Versprechungen bei Kohle-Strukturwandel

Dresden - Das Ifo-Institut hat vor falschen Versprechen der Politik beim Strukturwandel in den Braunkohleregionen gewarnt.

Sachsen, Boxberg: Weißer Dampf steigt aus den Kühltürmen des Braunkohlekraftwerk auf. (Archivbild)
Sachsen, Boxberg: Weißer Dampf steigt aus den Kühltürmen des Braunkohlekraftwerk auf. (Archivbild)  © Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa

Es würden jetzt große Versprechungen gemacht und damit Erwartungen geweckt.

Diese können wohl, zumindest kurzfristig, gar nicht erfüllt werden, sagte der stellvertretende Chef des Dresdner Ifo-Institutes, Joachim Ragnitz, am Mittwoch in Dresden.

Dies könne in den Regionen zu einer Desillusionierung führen. Es sei ein Denkfehler, anzunehmen, dass viel Geld auch viel helfe!

"Das große Problem der Lausitz für die nächsten Jahre ist nicht der Kohleausstieg, das große Problem ist die enorme Schrumpfung der erwerbsfähigen Bevölkerung."

Auch NRW will nach dem vereinbarten Kohleausstieg will die Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken bis 2030 um bis zu 70 Prozent reduzieren.
Auch NRW will nach dem vereinbarten Kohleausstieg will die Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken bis 2030 um bis zu 70 Prozent reduzieren.  © Federico Gambarini/dpa

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