IGA ein Verlustgeschäft für Berlin: Senat muss Millionen-Defizit ausgleichen

Berlin - Wei zu wenig Besucher kamen, muss Berlin rund 20 Millionen Euro für Defizite bei der Internationalen Gartenausstellung (IGA) zahlen, wie die Berliner Morgenpost berichtet.

Trotz vieler Investitionen und Extras kamen nicht so viele Besucher, wie ursprünglich erhofft.
Trotz vieler Investitionen und Extras kamen nicht so viele Besucher, wie ursprünglich erhofft.  © DPA

Das ist ein doppelt so hoher Landeszuschuss wie ursprünglich kalkuliert, wie aus einem Bericht der Senatsverwaltung für Umweltschutz hervorgeht.

Die IGA in Berlin-Marzahn war im vergangenen Oktober zu Ende gegangen. Mit etwa 1,6 Millionen Besuchern kamen deutlich weniger als geplant auf das etwa 100 Hektar große Gelände am östlichen Stadtrand.

Das Wetter verdarb die Bilanz der 186 IGA-Tage. Der Eröffnungsmonat April war demnach der kälteste seit zehn Jahren, der Sommer der nasseste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. An einem Tag blieb die Ausstellung wegen des Sturms "Xavier" komplett dicht.

Die Umweltverwaltung verwies dennoch auf Positives. Neu geschaffene Infrastrukturen und der Imagewandel für den Bezirk mit vielen Plattenbauten verblieben dauerhaft, hieß es.

Die erweiterten Gärten der Welt seien ein touristisches Ziel von hoher Qualität und Strahlkraft über die Landesgrenzen hinweg.

Titelfoto: DPA


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