Ikea-Haus für Flüchtlinge in Sachsen

Das DRK Sachsen postete dieses Foto des IKEA-Hauses bei Facebook.
Das DRK Sachsen postete dieses Foto des IKEA-Hauses bei Facebook.

Von Juliane Morgenroth

Dresden - Ein ganz besonderes Fertighaus aus Schweden steht derzeit beim Roten Kreuz in Dresden: Die Hilfsorganisation testet die Notunterkunft für Flüchtlinge, die von der IKEA-Stiftung und dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) entwickelt wurde.

Über Nacht haben die Kollegen des Technischen Hilfswerks das Haus aufgebaut. „Wir wollen sehen, ob es als Unterkunft für Flüchtlinge in Sachsen geeignet ist“, erklärt DRK-Sprecher Kai Kranich.

Getestet werde, wie schnell das Haus aufgebaut werden kann. „Damit sind wir zufrieden.“ Der mögliche Ersatz für Zelte und Container müsse aber auch wetterfest seien. Entschieden ist noch nichts.

Das 17,5 Quadratmeter große, faltbare Haus kostet derzeit etwa 1000 Euro - durch Massenproduktion soll es billiger werden. Es ist in flachen Paketen verpackt.

Das Versprechen: Mit ein paar Leuten kann es in vier bis acht Stunden aufgebaut werden und ein menschenwürdiges und sicheres Heim für Flüchtlinge sein. Haltbarkeit: Bis zu drei Jahre.

Das UNHCR hat bereits 10.000 Stück für weltweite Einsätze geordert.

Die Einzelteile werden in typischen IKEA-Verpackungen geliefert.
Die Einzelteile werden in typischen IKEA-Verpackungen geliefert.
Ein Blick ins Innere eines Hauses. Die Aufnahme stammt aus dem Flüchtlingscamp Kawergosk in Erbil  (Irak).
Ein Blick ins Innere eines Hauses. Die Aufnahme stammt aus dem Flüchtlingscamp Kawergosk in Erbil (Irak).

Fotos: Facebook/DRK Sachsen, Facebook/THW Dresden, Better Shelter


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