Ikea feuert alleinerziehende Mutter! Der Grund macht sprachlos

Marica R. arbeitete 17 Jahre bei IKEA (Symbolbild), ehe sie am 21. November gekündigt wurde.
Marica R. arbeitete 17 Jahre bei IKEA (Symbolbild), ehe sie am 21. November gekündigt wurde.

Mailand (Italien) - 17 Jahre lang hat Marica R. in einer italienischen Filiale von IKEA gearbeitet, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen und ihre beiden Kinder ernähren zu können.

Doch am 21. November flatterte ihr auf einmal die Kündigung ins Haus. Das hat landesweit zu Protesten geführt.

Denn laut Aussage der Frau sollten ihre Schichten von 9 Uhr morgens auf 7 Uhr vorverlegt werden. Sie sagte ihrem Boss, dass dies nicht möglich sei, da sie ihre beiden Söhne (10 und 5 Jahre alt) zur Schule bringen müsse. Der jüngste Sohn ist behindert. So muss er auch zur Therapie gebracht werden.

Mündlich wurde der Frau nach Informationen von "Rebubblica" zugesichert, dass ihre Arbeitszeiten flexibel gestaltet werden könnten. Dennoch erhielt sie im November zwei Abmahnungen, am 21. November dann schließlich die Kündigung.

Ein Sprecher des schwedischen Einrichtungshauses stellt den Sachverhalt anders da. "In den vergangenen acht Monaten hat Frau R. weniger als sieben Tage im Monat gearbeitet. Für die Hälfte der Tage hat sie in Abstimmung mit dem Manager und ihren Kollegen Schichten gewechselt. Doch im vergangenen Monat änderte sie ihre Zeiten selbständig, ohne jemandem Bescheid zu geben."

Die Mitarbeiter stehen aber offenbar auf der Seite der Angestellten, denn sie sind bereits in Streik getreten und haben gegen die Entlassung protestiert. Gebracht hat es bislang nichts.


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