Wegen illegaler Parteispenden: AfD muss blechen

Berlin - Wegen illegaler Parteispenden muss die AfD eine Strafe von insgesamt 402.900 Euro zahlen. Das hat die Bundestagsverwaltung nach eigenen Angaben vom Dienstag entschieden.

Jörg Meuthen spricht beim politischen Aschermittwoch der AfD.
Jörg Meuthen spricht beim politischen Aschermittwoch der AfD.  © DPA

Es geht um Hilfen durch die Schweizer Werbeagentur Goal AG für den heutigen Bundesvorsitzenden Jörg Meuthen (57) und das Bundesvorstandsmitglied Guido Reil (49) in Landtagswahlkämpfen 2016 in Baden-Württemberg und 2017 in Nordrhein-Westfalen. Beide sind die Spitzenkandidaten der AfD für die bevorstehende Europawahl.

In der "Welt" räumte Meuthen ein, dass er Anfang 2016 im baden-württembergischen Landtagswahlkampf von der Schweizer Werbeagentur Goal AG Unterstützungsleistungen im Gegenwert von 89.800 Euro erhalten habe, die von der Bundestagsverwaltung als illegale Zuwendungen angesehen würden.

Die AfD hat für die drohenden Strafzahlungen bereits Rückstellungen gebildet.

Guido Reil ist wie Jörg Meuthen Europakandidat der AfD.
Guido Reil ist wie Jörg Meuthen Europakandidat der AfD.  © DPA

Mehr zum Thema AfD:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0