Illegaler Welpenhandel: Bande verkaufte sogar sterbende Tiere!

Hamburg - Drei Männer und eine Frau haben im Hamburger Stadtteil Neugraben-Fischbek mutmaßlich illegal mit Hundewelpen gehandelt. Einige Tiere waren sogar todkrank.

Illegaler Welpenhandel kommt leider häufig vor. Diese Hunde hat die Polizei aber befreit (Symbolfoto).
Illegaler Welpenhandel kommt leider häufig vor. Diese Hunde hat die Polizei aber befreit (Symbolfoto).  © dpa/David Ebener

Die 24, 25 und 26 Jahre alten deutschen Männer sowie die 24-jährige Frau aus Polen sollen seit August 2017 mehrere Welpen verkauft haben, obwohl sie noch nicht acht Wochen alt gewesen seien und deshalb nicht von der Mutter hätten getrennt werden dürfen, teilte die Polizei am Montag mit.

Das sei ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

Zudem seien sie des gemeinschaftlichen, gewerbsmäßigen Betrugs verdächtig, weil sie anders als versprochen ungeimpfte und nicht entwurmte Tiere verkauft haben sollen.

Der Gesundheitszustand der Welpen sei zwar als gut beschrieben, die Tiere waren aber teilweise so krank, dass einige deshalb kurz nach dem Verkauf gestorben sind.

Bei einer Durchsuchung am Freitag stellte die Polizei nach eigenen Angaben einen Welpen in Hamburg-Heimfeld sicher, ein weiterer wurde tot aufgefunden.

Dieser werde nun untersucht. Die Beamten übergaben den lebenden Welpen an den Tierschutzverein.

Da keine Haftgründe vorlagen, wurden die vier Verdächtigen den Angaben zufolge nicht festgenommen.

Ein Blaulicht der Polizei leuchtet im Einsatz.
Ein Blaulicht der Polizei leuchtet im Einsatz.  © dpa/Friso Gentsch

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