Polizei findet bei Drogenrazzia illegalen Hundehandel

Herbsleben - Nach der Drogenrazzia in Thüringen, bei der auch ein unter Drogen stehendes Kind gefunden wurde, ist nun Haftbefehl gegen die Hauptverdächtige erlassen worden.

Die Welpen wurden für Hunderte Euro verkauft. (Symbobild)
Die Welpen wurden für Hunderte Euro verkauft. (Symbobild)  © DPA

Die Frau wurde noch am Mittwoch in ein Gefängnis gebracht, so ein Polizeisprecher. Am Dienstag hatte die Polizei in Herbsleben ein Gehöft und eine Wohnung durchsucht und dabei die Frau sowie einen bereits mit Haftbefehl gesuchten 26-Jährigen festgenommen.

Dem Einsatz waren wochenlange Ermittlungen vorhergegangen. Die Frau gilt als Hauptverdächtige und soll mit verschiedenen Drogen gehandelt haben. In der Wohnung war außerdem ein 13-jähriges Mädchen unter Drogeneinfluss aufgefunden worden.

Doch das war noch nicht alles: Denn wie der MDR berichtet, ist bei der Razzia zufällig auch noch ein illegaler Tierhandel aufgeflogen! In einem Gehöft hatten die Polizisten bei ihren Durchsuchungen plötzlich 26 Hunde entdeckt, die Hälfte davon waren noch Welpen.

Eine Genehmigung für den Verkauf der Bullterrier, Shih Tzu und Labradore hatte die Hauptverdächtige nicht, verkaufte die Tiere aber anscheinend trotzdem für rund 600 Euro.

Beweise dafür gab es für die Beamten dann in ziemlich stichhaltiger Form, denn noch während die Razzia lief, tauchten Käufer auf, die sich die Welpen ansehen wollte - da war die eigentliche Verkäuferin aber schon lange festgenommen.

Die Hunde waren aber nicht die einzigen illegalen Tiere auf dem Hof. Auch ein wenige Monate altes Wildschwein lebte auf dem Grundstück, es wird nun auf die gefährliche Afrikanische Schweinepest untersucht.

Auch ein Wildschwein wurde auf dem Hof als Haustier gehalten. (Symbolbild)
Auch ein Wildschwein wurde auf dem Hof als Haustier gehalten. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: DPA

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