Teenager steckt Hand in Fleischmaschine, wird hineingezogen und getötet

Iloilo City (Philippinen) - Schockfund im philippinischen Iloilo City: Mitarbeiter einer Fleischfabrik fanden am 22. Juni ihren Kollegen Joemar J. (†18) in einer Fleischmaschine stecken. Nur seine Beine lugten noch heraus, berichtet aktuell die "SUN".

Nur die Beine des Opfers lugten noch aus dem Fleischwolf heraus.
Nur die Beine des Opfers lugten noch aus dem Fleischwolf heraus.  © YouTube/Screenshot/ABS-CBN News

Der 18-Jährige soll gegen 7.30 Uhr morgens verunglückt sein, ehe ihn seine Kollegen etwa 30 Minuten später entdeckten. Es dauerte dann nochmal eine volle Stunde, bis der Rettungsdienst eintraf.

Der Teenager war gerade mal zwei Wochen in der Fleischfabrik tätig gewesen, bis er dort starb, berichtete die philippinische Polizei. Er sei der Maschine, die ihn tötete, gar nicht zugeordnet gewesen. Wurde Joemar J. also vielleicht Opfer eines Gewaltverbrechens?

Die Polizistin Jennifer Espora sagte: "Wir haben seine Mitarbeiter und den Eigentümer des Unternehmens befragt und sie haben behauptet, er sei allein im Arbeitsbereich gewesen, als der Vorfall geschah... Es ist möglich, dass er neugierig auf die anderen Maschinen war, also hat er sich in den anderen Bereichen umgesehen."

Carl David Carlos, ein ehemaliger Kollege von Joemar J. äußerte sich ebenfalls zu dem Vorfall und sagte zu Reportern vor Ort:

"Es ist möglich, dass er seine Hand in die Nähe der Klingen im Inneren der Maschine legte, während diese eingeschaltet war. Sie können den Schalter nicht erreichen, wenn Sie hier stehen."

Genaue Todesursache von Joemar J. steht noch nicht fest

Joemar J. wurde nur 18 Jahre alt.
Joemar J. wurde nur 18 Jahre alt.  © Facebook/Screenshots/Joemar J.

"Wir haben ihn aus der Maschine gezogen, nachdem wir sie komplett ausgeschaltet hatten. Joemars Station ist im anderen Raum", so Carl David Carlos weiter.

Die örtlichen Behörden werden die Ergebnisse der Autopsie nun abwarten, um die genaue Todesursache zu ermitteln. Die Bestattungsunternehmerin Ardee Porras erklärte jedoch, dass Joemar J. möglicherweise erstickt sei.

Joselor Jaleco, Inhaberin des Tiefkühlunternehmens, das die Fabrik betreibt, sagte den lokalen Medien, dass sie den getöteten Mitarbeiter davor gewarnt habe, seine Hände in die Maschinen zu stecken. Sie sagte: ''Er war ein guter Arbeiter... Wir sind bereit, für seine Bestattungskosten aufzukommen.''

Hätte Joemar J. sich genauer an die Vorgaben seiner Vorgesetzten gehalten, wäre er vielleicht noch am Leben. Nun endete sein Leben auf so schreckliche Weise.

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