Ilse Bähnerts Diddschgebägg! Aus Russisch Brot wird Saggsn Brod

Dresden - Die Sachsen brauchen nur 18 Buchstaben! Völlig überflüssig sind die harten Konsonanten P, T und K.

Kabarettist Tom Pauls (59) zeigt das neue "Säggsisch Brod", das im Backunternehmen "Dr. Quendt" in limitierter Tüte produziert wird.
Kabarettist Tom Pauls (59) zeigt das neue "Säggsisch Brod", das im Backunternehmen "Dr. Quendt" in limitierter Tüte produziert wird.  © Petra Hornig

"Die weichen wir Saggsn sowieso auf", reibt sich Ilse Bähnert die Hände. Q, X, Y, Z - "Was beim Scrabble übrig bleibt, brauchen wir erst recht nicht." Also kommen nur 18 Buchstaben beim Backunternehmen Dr. Quendt in die Tüte.

Ab 3. Oktober erscheint die limitierte Sonder-Füllung "Säggsisch Brod" (99 Cent) mit dem Konterfei von Ilse Bähnert auf der Verpackung. 100 000 Tüten werden mit dem "Diddschgebägg" bestückt - drin sind rund 65 Buchstaben des Sachsen-Abc und Dutzende Punkte. Im Gegensatz zum Klassiker "Russisch Brot" sind auch M und W drin.

"Weil wir für die Sachsen-Edition alle Buchstaben etwas kleiner backen, können wir auch mehrere M und W einmischen, ohne dass sie beim Befüllen zerbrechen", sagt Werksleiter Robert Schiedhandl (48). Insgesamt produziert Dr. Quendt (100 Mitarbeiter, erwarteter Umsatz: 27 Mio. Euro) jährlich acht Millionen Tüten Russisch Brot.

Das "Saggsn Brod" gibt es ab 3. Oktober im Konsum, bei Edeka, Rewe, in allen SZ-Treffpunkten und im Tom-Pauls-Theater in Pirna. "Der Tag ist genau bedacht", verrät Ilse Bähnert alias Tom Pauls (59) beim Werksrundgang. Denn an diesem Tag werden auch das beliebteste, das schönste und das bedrohteste sächsische Wort des Jahres gekürt.

Ilse Bähnert überzeugt sich in der Produktionshalle von der Qualität des Diddschgebäggs.
Ilse Bähnert überzeugt sich in der Produktionshalle von der Qualität des Diddschgebäggs.  © Petra Hornig

Titelfoto: Petra Hornig


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