Im Freistaat drohen neue Lehrerstreiks

Nachdem es bereits zwei Lehrer-Streiks in Sachsen gab, scheinen weitere nicht ausgeschlossen. Grund: Die Gewerkschaft GEW ist unzufrieden mit dem Tarifabschluss.
Nachdem es bereits zwei Lehrer-Streiks in Sachsen gab, scheinen weitere nicht ausgeschlossen. Grund: Die Gewerkschaft GEW ist unzufrieden mit dem Tarifabschluss.

Dresden - Zwar gab es Sonnabendnacht einen Abschluss bei den Tarifverhandlungen für die Angestellten der Länder. Da aber die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) erneut eine ihrer wichtigsten Forderungen für die Lehrer nicht erfüllt sieht, droht sie mit wieteren Streiks.

Denn die angestellten Lehrer werden wieder nicht mit den verbeamteten Kollegen gleichgestellt. Laut Finanzministerium Sachsen kostet der Abschluss den Freistaat etwa 140 Millionen Euro, mehr als 83370 Angestellte seien betroffen.

Ergebnis: Rückwirkend zum 1. März steigen ihre Gehälter um 2,1 Prozent. Am 1. März 2016 folgt die zweite Stufe mit einer Erhöhung um weitere 2,3 Prozent mit einem Mindestbetrag von 75 Euro.

Falls der Abschluss auch auf die 29980 Beamten übertragen wird, muss Sachsen weitere 80 Millionen Euro aufbringen.

Die Lehrergewerkschaft lehnt das Ergebnis des Tarifabschluss am Sonntag ab.

Es sei eine Zumutung für alle angestellten Pädagogen, die teilweise mehrere hundert Euro weniger erhielten als ihre verbeamteten Kollegen, so die GEW. Nun schließt die Gewerkschaft weitere Lehrerstreiks auch in Sachsen nicht aus.

Fotos: imago


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