Im Tal der Netzlosen: So soll sich der Handy-Empfang für Zehntausende verbessern

Linken – An der deutsch-polnischen Grenze in Vorpommern und Brandenburgs soll sich bis Ende März das Mobilfunknetz deutlich verbessern.

Die Leistung von Mobilfunkmasten an der deutsch-polnischen Grenze sollen sich verbessern. (Symbolbild)
Die Leistung von Mobilfunkmasten an der deutsch-polnischen Grenze sollen sich verbessern. (Symbolbild)  © dpa/Julian Stratenschulte

Der Mobilfunkbetreiber Vodafone (Düsseldorf) habe zunächst seine Kapazität am Sendemast am Grenzstandort Linken (Landkreis Vorpommern-Greifswald) ausgebaut, erläuterte ein Firmensprecher am Donnerstag dem Schweriner Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD).

Bis Ende März soll die Leistung an 22 weiteren Sendemasten in Vorpommern, wo die Grenzregion von der Insel Usedom über Altwarp und Linken bis zur Autobahn 11 nach Penkun reicht, verbessert werden. In der dünn besiedelten Grenzregion Brandenburgs seien 32 Erweiterungen an Sendemasten von der Uckermark bis zur Lausitz geplant. 24.000 Haushalte sollen davon profitieren.

Hintergrund ist eine Neuregelung des Bundesministeriums für digitale Infrastruktur. Diese erlaubt es Anbietern in Grenzregionen die Kapazität ihrer Sendeanlagen auszubauen – statt sie wie bisher aus Rücksicht auf das Nachbarland drosseln zu müssen. "Bisher waren uns beim Mobilfunkausbau in Grenzregionen gesetzlich die Hände gebunden", sagte Gerd von der Osten, Abteilungsleiter Network Deployment bei Vodafone Deutschland.

Linken ist nach Görlitz die zweite Vodafone-Station entlang der Grenze zu Polen, bei der die Kapazität erweitert wurde und die erste in Vorpommern.

Der Handyempfang ist in ländlichen Regionen schlechter als in städtischen. (Symbolbild)
Der Handyempfang ist in ländlichen Regionen schlechter als in städtischen. (Symbolbild)  © Andrea Warnecke/dpa-tmn