Immer weniger Flüchtlinge in Dresden! Stadt braucht Unterkünfte nicht mehr

Die Unterkunft an der Florian-Geyer-Straße ist bereits abgemietet.
Die Unterkunft an der Florian-Geyer-Straße ist bereits abgemietet.  © Thomas Türpe

Dresden - Die Stadtverwaltung will bis Ende 1500 Unterkunftsplätze für Asylbewerber abbauen. Weil immer weniger Asylbewerber nach Dresden kommen, würden die Kapapzitäten nicht mehr gebraucht.

Zusätzlich sollen die Bedingungen in den restlichen Unterkünften verbessert werden.

Aktuell verfügt Dresden über 4078 Plätze, davon 2456 Plätze in Wohnungen. Nach aktuellen Schätzungen werden Ende 2018 nur noch 2576 Plätze benötigt.

„Die Abmietung der Wohnungen erfolgt schrittweise und mit Augenmaß. Dabei wird auch die Integration der Geflüchteten im bisherigen Wohnumfeld berücksichtigt“, so die zuständige Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann (40, Die Linke).

Die freigewordenen Wohnungen kommen auf den Dresdener Wohnungsmarkt, sollen speziell im einfachen Segment das Angebot verbessern.

Wenn Flüchtlinge wollten, können sie die bisherigen Belegwohnungen auch als normale Mieter übernehmen.

Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann (40, Die Linke).
Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann (40, Die Linke).  © Steffen Füssel

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