In diesem Café gibt's jetzt Würze aufs Eis

Uwe Hoffmann zeigt in seinem Eiscafé Favretti in Saarbrücken sein würziges Maggi-Eis, das er mit Tomate, Basilikum, Liebstöckel und Salzcracker serviert.
Uwe Hoffmann zeigt in seinem Eiscafé Favretti in Saarbrücken sein würziges Maggi-Eis, das er mit Tomate, Basilikum, Liebstöckel und Salzcracker serviert.  ©  Oliver Dietze/dpa

Saarbrücken - Uwe Hoffmann (54) hat eine besondere Eissorte kreiert: Maggi-Eis.

Das cremefarbene Eis wird im kleinen Becher mit Salzkräcker gereicht, Toppings sind Tomate, Basilikum und Liebstöckel. Zum Nachwürzen stehen Curry, Salz, Pfeffer bereit - und Maggi-Würze natürlich.

"Ich wollte was typisch Saarländisches machen", sagt Hoffmann vom Eiscafé Favretti in Saarbrücken. Und da die Saarländer die Speisewürze aus der kleinen Flasche so liebten, habe er jetzt das leicht salzige Würzeis entwickelt.

"Die Saarländer essen Maggi zu fast allem", sagt der gelernte Koch Hoffmann. Zu Nudeln und Salat, in Suppen oder aufs Frühstücksei und Pizza. Der Absatz der Würze an der Saar sei im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich hoch, bestätigt der Maggi-Sprecher in Frankfurt.

Dennoch: Hoffmann weiß, dass sein Eis spaltet: "Viele finden es klasse, andere mögen es überhaupt nicht."

Von salzigen Eissorten wie Maggi-Eis hält die Union der italienischen Speiseeishersteller Uniteis nicht viel. Auf Dauer setzten sich solche Sorten nicht durch, sagt Generalsekretär Giorgio Cendron in Seligenstadt.

Der Kunde probiere einmal, bei zweiten Mal nehme er aber lieber wieder Schoko oder Nuss.

In diesem Eiscafé gibt's jetzt Maggi-Eis, dekoriert mit Tomate, Basilikum, Liebstöckel und einem Salzcracker.
In diesem Eiscafé gibt's jetzt Maggi-Eis, dekoriert mit Tomate, Basilikum, Liebstöckel und einem Salzcracker.  ©  Oliver Dietze/dpa

Titelfoto: Oliver Dietze/dpa


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0