Autotuner aufgepasst! In dieser hessischen Stadt fällt "Carfreitag" aus

Frankfurt am Main/Wiesbaden - Aufgemotzte Fahrzeuge, dröhnende Motoren - vor den Osterfeiertagen eröffnete die "Tuner-Szene" in den Vorjahren auch im Landkreis Limburg in den vergangenen Jahren die Frühjahrssaison.

Polizisten kontrollieren einen aufgemotzten Wagen (Symbolfoto).
Polizisten kontrollieren einen aufgemotzten Wagen (Symbolfoto).  © DPA

In diesem Jahr wird es in dem Gebiet am "Carfreitag" aber wohl etwas leiser werden. "Die Veranstaltung wurde abgesagt", sagte ein Sprecher der Polizei. "Wir sind nicht böse darüber."

In den Vorjahren hatten Polizei und Ordnungsamt vor dem ICE-Gebiet "szenetypische" Fahrzeuge kontrolliert - "zum Schutz des Feiertages und zur Überwachung der Verkehrssicherheit", wie es hieß.

Denn zum einen sind die Veränderungen der Bastler an ihren Fahrzeugen nicht immer ordnungsgemäß, zum anderen waren Fahrer zu schnell oder zu laut unterwegs.

Bei der Frankfurter Polizei gibt es sogar eine "Kontrolleinheit Autoposer, Raser und Tuner" (KART), die nach einem einjährigen Modellprojekt seit März fest installiert ist.

Und halt! Dieses Auto wird gleich von den Polizisten unter die Lupe genommen (Symbolfoto).
Und halt! Dieses Auto wird gleich von den Polizisten unter die Lupe genommen (Symbolfoto).  © DPA

Seit März 2018 haben die Polizisten 94 Strafanzeigen einschließlich Verkehrsstraftaten aufgenommen und sieben Strafanzeigen wegen des Verdachts des verbotenen Autorennens, sagte eine Sprecherin des Frankfurter Polizeipräsidiums. Die Polizisten hätten bisher 199 Fahrzeuge sichergestellt.

Außerdem seien mehr als 1100 Ordnungswidrigkeiten festgestellt worden, darunter Erlöschen der Betriebserlaubnis sowie wegen des verursachen unnötigen Lärms.

Dabei lag der Spitzenwert bei einer Lärmmessung bei 109 Dezibel - vergleichbar mit der Lautstärke einer Kettensäge oder eines Rockkonzerts.

Titelfoto: DPA


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