In Hessen besonders heiß: Juli-Wetter geht "in die Geschichts-Bücher" ein

Offenbach/Main - Der Juli 2019 geht laut Deutschem Wetterdienst "in die meteorologischen Geschichts-Bücher ein".

Im Vergleich mit vielen anderen Bundesländern war es im Juli in Hessen besonders heiß.
Im Vergleich mit vielen anderen Bundesländern war es im Juli in Hessen besonders heiß.  © dpa Montage

In Hessen waren Temperatur und Trockenheit zum Teil noch extremer als bundesweit, auch wenn der Temperatur-Rekord in einem anderen Bundesland aufgestellt wurde.

Am Dienstag zog der DWD in Offenbach die vorläufige Bilanz eines extremen Monats.

Am 25. Juli wurde im Frankfurter Westend ein neuer hessischer Temperaturrekord aufgestellt: 40,2 Grad. Einen nächtlichen Rekord gab es auch: Vom 25. auf 26. Juli fiel das Thermometer am Flughafen nicht unter 25,7 Grad (TAG24 berichtete).

Die Durchschnittstemperatur in Hessen lag im Juni bei 19,0 Grad und damit 2,1 Grad über dem Wert der international gültigen Referenz-Periode von 1961 bis 1990. Bundesweit waren es 18,9 Grad und damit 2,0 Grad mehr.

Die Trockenheit erreichte im Juli laut DWD "katastrophale Ausmaße". Mit rund 45 Litern pro Quadratmeter war es in Hessen noch trockener als im Bundesdurchschnitt, wo immerhin 55 Liter fielen. Das Soll liegt in Hessen bei 73 Litern.

Mehr Sonnenstunden als im Bundes-Durchschnitt

Auch die Sonne schien in Hessen noch mehr als im Bundes-Durchschnitt. Deutschlandweit waren es 235 Stunden, in Hessen 245 Sonnenstunden. Der Durchschnitt im Bundesland liegt bei 204 Stunden.

Eine weitere Besonderheit: Ein Tornado der Stärke F1 - das sind Spitzenwindgeschwindigkeiten von 118 bis 180 Stundenkilometer - fegte am 12. Juli bei Wetzlar-Naunheim.

Titelfoto: dpa Montage

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