In Paderborn stinkt es gewaltig!

Mit Messgeräten (rechts) wird die Qualität der Luft gemessen.
Mit Messgeräten (rechts) wird die Qualität der Luft gemessen.

Paderborn - Nicht nur in Bielefeld stinkt es gewaltig. Auch um die Luft in Paderborn steht es nicht gut. Der zulässige Stickstoffdioxid-Wert wird an mehreren Stellen überschritten.

An der Bahnhofstraße sieht es besonders schlecht aus. Dort wird der Wert sogar um 25 Prozent überstiegen!

Es muss dringend ein neuer Luftreinhalteplan her. Eigentlich sollte der schon 2015 kommen, aber bis heute ist nichts passiert! Kein Wunder: Die Luft konnte seitdem nicht verbessert werden.

"Das ist eine ernsthafte Verletzung des Gesetzes", sagt Bernd Küffner vom Kreisverband Ostwestfalen-Lippe des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) gegenüber der Neuen Westfälischen. Vor allem die Gesundheit leidet unter der Mief-Luft.

Genau wie in Bielefeld (TAG24 berichtete) werden auch in der Paderborner City deshalb Stimmen laut, die Umweltzonen und ein Fahrverbot für Diesel-Fahrzeuge fordern. Was daraus wird, steht allerdings in den Sternen.

"Der Luftreinhalteplan wird aktuell durch die Detmolder Bezirksregierung, die für die Aufstellung und Fortführung des Luftreinhalteplans zuständig ist, fortgeschrieben", erklärt die Stadt Paderborn.

Entgegen der Vorwürfe, dass sich seit Jahren die Luft nicht verbessert hätte, behauptet die Stadt, der Luftreinhalteplan von 2011 habe bewirkt, dass zum Beispiel die Friedrichstraße nicht mehr von Lastwagen befahren werden darf.


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