In Sachsen boomt der Gesundheits-Tourismus

Auch Bad Elster boomt. Im September öffnet eine neue, 19 Millionen Euro teure Soletherme.
Auch Bad Elster boomt. Im September öffnet eine neue, 19 Millionen Euro teure Soletherme.

Von Dirk Hein

Bad Elster - Mineralquellen, Moore und Natur: 13 Heilbäder und Kurorte in Sachsen bieten teils seit über 100 Jahren Erholung. Statt Rehabilitation und Genesung steht aber mittlerweile Wellness hoch im Kurs.

„Der Gesundheitstourismus boomt“, sagt der Präsident des Sächsischen Heilbäderverbandes, Karl-Ludwig Resch.

Entsprechend wird investiert: Die Sächsische Staatsbäder GmbH baute in Bad Elster für 19 Millionen Euro eine neue Soletherme mit drei Salzbecken und vier Saunen.

Dank 4500 hinzugewonnener Quadratmeter können sich dort künftig bis zu 1600 statt bisher 1000 Tagesgäste tummeln.

„Der Höhepunkt ist der Salzsee mit der höchsten Solekonzentration, die technisch im Innenbereich möglich ist“, so Resch. Der 15-prozentige Salzgehalt ermögliche „ein Schweben wie im Toten Meer“.

In Bad Schlema gibt es 400 ambulante Kassen-Kurgäste jährlich.

Die weitaus größte Kundschaft machen aber mittlerweile die rund 1800 privaten Gäste aus, die eher Wellness- und Saunalandschaft schätzen und aus eigener Tasche bezahlen.

Bad Schlema verzeichnet weniger Kurgäste, dafür immer mehr Wellness-Urlauber.
Bad Schlema verzeichnet weniger Kurgäste, dafür immer mehr Wellness-Urlauber.

Fotos: Fouad Vollmer, dpa/Jan Woitas


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