Brutaler Angriff: Ärzte müssen Mann Eispickel aus dem Rücken entfernen

Ärzte mussten das große Kletter-Ausrüstung herausoperieren.
Ärzte mussten das große Kletter-Ausrüstung herausoperieren.

Delhi (Indien) - Rakesh Kumar wurde auf dem Weg zur Arbeit brutal attackiert. Der Angreifer rammte ihm einen Eispickel in den Rücken. Seitdem kämpft der 27-Jährige um sein Leben.

Der Fremde hatte ihn gegen 8 Uhr morgens in der Nähe eines Busbahnhofs im indischen Delhi überrascht. "Ich versuchte meinen Bus zu erwischen, als mich jemand von hinten niederstach und liegen ließ."

Passanten halfen ihm, in ein Krankenhaus zu gelangen. Dort waren die Ärzte geschockt: "Der Eispickel hatte seine linke Lunge durchbohrt und wir konnten ihn nicht einfach herausziehen". Denn dann wäre Rakesh vermutlich verblutet. Man entschied sich deshalb zu einer waghalsigen Operation.

Man führte ihm eine kleine Kamera in den Rücken ein, mit deren Hilfe man den Fremdkörper dann ganz langsam und in mehreren Schritten herausholte. Die sogenannte Haue, die in seinem Körper drinsteckte, maß fast 16 Zentimeter. "Er hat Glück, am Leben zu sein", meint einer der fünf Ärzte, die sich um den 27-Jährigen kümmerten. Mindestens eine Woche lang muss der Inder noch zur Beobachtung in der Klinik bleiben.

Wieso er attackiert wurde, ist Rakesh völlig unklar. "Ich habe mit niemandem Streit", erklärt er. "Ich habe keine Ahnung, warum jemand mir das antut, aber ich hoffe man schnappt den Angreifer." Augenzeugen berichteten der Polizei, dass der Täter sein Gesicht unter einer schwarzen Maske versteckt hatte. Es gibt zudem keine Aufnahmen einer Überwachungskamera.

"Die Ermittlungen sind deshalb schwierig", so ein Sprecher laut Daily Mail. Man versuche aber, den Kriminellen so schnell wie möglich zu fassen.

Der Eispickel wurde ihm bei einem Angriff in Rücken gerammt.
Der Eispickel wurde ihm bei einem Angriff in Rücken gerammt.
Der Eispickel durchbohrte seine Lunge.
Der Eispickel durchbohrte seine Lunge.

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