Er ist der neue Fifa-Präsident

Neuer FIFA-Präsident: Gianni Infantino.
Neuer FIFA-Präsident: Gianni Infantino.

Zürich- Gianni Infantino (45), ehemaliger Generalsekräter der Europäischen Fussball-Union (UEFA), ist neuer FIFA-Präsident.

Er beerbt Joseph S. Blatter (79). Bei der Wahl in Zürich ließ er seine vier Gegner hinter sich. Auch der große Favorit wurde geschlagen.

Der Schweizer wird überraschend FIFA-Präsident, Top-Favorit Scheich Salman bin Ibrahim Al Khalifa (50, Bahrain) musste den Kürzeren ziehen. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen holte sich der Schweizer im zweiten Wahlgang die absolute Mehrheit mit 115 von 207 Stimmen.

Infantino übernimmt eine krisengeschüttelte FIFA, doch er verspricht Besserung: "Ich will das Richtige tun, das Richtige für die FIFA und den Fußball".

"Die FIFA hat harte Momente hinter sich, Krisenmoment. Aber das ist jetzt vorbei", sagte Infantino: "Wir möchten den Respekt der ganzen Welt. Wir werden mit Hingabe arbeiten, so dass wir uns wieder auf dieses wundervolle Spiel konzentrieren können."

Jérôme Champagne (57, Frankreich) und Prinz Ali bin Al Hussein (40, Jordanien) waren im zweiten Durchgang komplett chancenlos. Tokyo Sexwale (62, Südafrika) zog seine Kandidatur noch vor dem ersten Urnengang zurück.

Foto: Patrick Seeger, dpa


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