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48 Mio Euro! Rekord-Erlös für die Infinus-Villen

Dresden - Es sind alles Prunkhäuser in bester Lage: Von den ergaunerten Millionen kaufte sich die Dresdner Infinus-Finanzgruppe die schönsten Immobilien der Stadt. Nun läuft das Insolvenzverfahren.
Hauptstraße Dresden. Dieses Gebäude war lt. MDR ebenso ein Fall von vielen für den Insolvenzverwalter!
Hauptstraße Dresden. Dieses Gebäude war lt. MDR ebenso ein Fall von vielen für den Insolvenzverwalter!

Von Hermann Tydecks

Dresden - Infinus-Häuser kamen unter den Hammer - und spülten 48 Millionen Euro in die Insolvenzmasse. Doch die tausenden geprellten Kleinanleger profitieren davon wohl wenig ...

Protzige Villen am Weißen Hirsch, edle Geschäftshäuser am Albertplatz, Wohnanlagen an der Hauptstraße: 36 Häuser der Prosavus AG und der Fubus Plus 1 (gehören zur insolventen Infinus-Gruppe) standen in drei Paketen zum Verkauf.

In zwei Bieterrunden übertrumpften sich 185 Interessenten gegenseitig, trieben den Preis nach oben.

Am Ende setzten sich eine Berliner Wohnungsgesellschaft (34 Häuser), ein Privatkäufer und ein Stuttgarter Immobilienunternehmen (je ein Haus) durch - spülten insgesamt 48.255 000 Euro in die Kassen.

„Das ist grandios, ein Meilenstein des Verfahrens“, freute sich Chef-Insolvenzverwalter Frank-Rüdiger Scheffler (56) „Wir haben 10 Millionen Euro mehr eingenommen als wir prognostiziert haben!“

Doch darüber freuen sich weniger die 12 000 Anleger, die um 240 Millionen Euro geprellt wurden - als viel mehr drei große Banken! Volksbank Bautzen, WL-Bank (Münster) und DKB erhalten mit rund 32 Millionen Euro den Großteil des Erlöses - weil sie die Prunk-Häuser für die Betrüger-Firmen finanziert haben, damit Vorrang genießen.

Nur der Rest - etwa 16 Millionen Euro - fließt in die freie Insolvenzmasse. Und selbst darum wird erbittert gekämpft! 8150 Kleinanleger, die etwa ihre Altersvorsorge in die Firmen gesteckt haben, gelten als „nachrangig“, sollen erst nach allen anderen (etwa Dienstleister, Firmenmitarbeiter) entschädigt werden.

Insolvenzverwalter Frank-Rüdiger Scheffler (56) hier bei der Bekanntgabe der  Details.
Insolvenzverwalter Frank-Rüdiger Scheffler (56) hier bei der Bekanntgabe der Details.

Eine Sammelklage soll im Februar nächsten Jahres klären, ob das rechtens ist.

Mit einem Ergebnis wird nicht vor 2017 gerechnet. In den kommenden Monaten veräußern die Insolvenzverwalter nun die Lebensversicherungen und Edelmetallsparbriefe der Pleite-Firmen.

Erwarteter Erlös: 51 Millionen Euro. Zusammen mit den 16 Millionen Euro aus dem Häuserverkauf beträgt die Insolvenzmasse für die Anleger damit voraussichtlich 67 Millionen Euro.

Doch ehe das Geld ausgezahlt wird, muss das Verfahren beendet werden. Die Insolvenzverwalter rechnen mit sechs bis acht Jahren ...

Fotos: MDR, Holm Helis

Der Infinus-Skandal

40.000 geprellte Anleger, eine Milliarde Euro Schadensumme - die Insolvenz der Dresdner Infinus-Finanzgruppe ist der größte Finanzskandal der Republik.

Die nun verkauften Immobilien gehörten gerade mal zu zwei der bundesweit 18 Firmen des Infinus-Konglomerats.

Sie sollen mit dem Abschluss unzähliger Versicherungsverträge ein millionenschweres Provisions-Karussell (Schneeballsystem) gedreht haben.

Seit Februar 2012 ermittelt die Staatsanwaltschaft Dresden wegen Betruges und Bilanzfälschung.

Im November 2013 klingelten bei bundesweiten Razzien die Handschellen.

Bis heute sitzen fünf Infinus-Manager in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an. Wann Anklage erhoben wird, kann die Staatsanwaltschaft noch nicht sagen.

Kommentar

Sie vertrauten ihnen ihr Erspartes an, ihre Altersvorsorge, ihre Zukunft.

Der skrupellose Betrug der Infinus-Raffzähne hat tausende Anleger hart getroffen, Existenzen zerstört!

Doch das anschließende Verfahren, seit gut einem Jahr am Laufen, trifft manche Opfer gewiss noch schwerer. Denn immer wieder müssen sie sich mit ihrem Leid auseinandersetzen, es sind Menschen wie Du und ich!

Man möchte es sich gar nicht vorstellen: Beim jedem Gang zum Anwalt, der ohnehin nur wenig Gutes berichten kann; bei jeder Werbung für Geldanlagen oder vertrauensvolle Anlageberater; jeder Freund oder Arbeitskollege, der aufgeregt von seiner neuen Rendite berichtet - immer dann werden die Infinus-Opfer schmerzlich an ihre eigene unverschuldete Situation erinnert.

Und bis die Geprellten - wenn überhaupt - auch nur einen Cent sehen werden, vergehen noch Jahre!

Und dann ist da noch die Nachricht vom satten Erlös aus den Infinus-Villen, eigentlich eine positive Meldung.

Doch auch der Großteil dieser Millionen fließt erstmal in die ohnehin dicken Taschen der Banken. Und um den kleinen Rest wird dann noch vor Gericht gestritten.

Und dann steht da noch die Vergütung für die Insolvenzverwalter an, immerhin auch ein paar Prozente aus der Insolvenzmasse. Immerhin: Sollte die sich wirklich um die 67 Millionen Euro bewegen, wäre das bei 240 Millionen Euro Anlageschaden eine durchaus beachtliche Quote!

Also doch ein kleiner Hoffnungsschimmer für die Geprellten am Horizont. Wenn der nur nicht noch soooooo weit entfernt wäre.

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