Ihr Baby starb zwei Tage nach der Geburt: Influencerin wieder schwanger

Berlin - Die Influencerin Diana June musste vergangenen Dezember den Albtraum aller Mütter durchleben. Nur zwei Tage nach der Geburt ist ihr Sohn gestorben. Die Schuld gab die junge Mutter den Ärzten der Berliner Charité Berlin. Knapp zehn Monate nach dem Horror konnte sie ihren rund 157.000 Followern die frohe Kunde mitteilen. Sie und ihr Freund erwarten wieder ein Kind!

Die Influencerin erhob schwere Vorwürfe gegen die Charité Berlin.
Die Influencerin erhob schwere Vorwürfe gegen die Charité Berlin.

Das gab die 24-Jährige am Sonntag auf ihrem Instagram-Kanal bekannt. "Wir möchten unser Wunder mit euch teilen und offiziell verkünden, dass ich wieder schwanger bin."

Auf den Bildern ist schon ein deutlicher Babybauch zu erkennen. "Wir wollten es zunächst für uns behalten und haben uns die Zeit genommen bis wir bereit sind es mit allen zu teilen", schreibt die Bloggerin weiter und bedankt sich für all die Unterstützung und Liebe, als die frisch gebackenen Eltern Schreckliches durchleiden musste.

Anfang Dezember erblickte ihr Sohn das Licht der Welt. Zwei Tage später war er Tod. Daraufhin erhoben die jungen Eltern schwere Vorwürfe gegen die Charité. "Als ich sagte, irgendwas stimmt nicht, wurde ich von den Schwestern und Ärzten als überfürsorgliche Mutter belächelt und mir wurde gesagt, es sei alles in Ordnung. Ich bin fassungslos, dass es keine Schwester oder keinen Arzt dort gab, die den Ernst der Lage erkannt haben", schrieb sie damals auf Instagram.

Obwohl sie auf die Symptome wie Fieber und ein viel zu hoher Puls hingewiesen hatte, sollen ihre Sorgen von den behandelnden Ärzten und Krankenschwestern nicht ernst genommen worden sein. Sogar die Alarmsignale des Monitors seien ausgeschaltet worden, berichtet sie.

Erst Stunden später wurden die Blutwerte des Neugeborenen untersucht und eine fortgeschrittene Lungenentzündung festgestellt. Dadurch sei eine Sepsis entstanden. "Ich habe gesagt da sind braune Flecken am Bein. Da war er schon im Todeskampf, aber wir wurden bis kurz vor seinem Tod als die nervigen Sorgeneltern belächelt." Plötzlich mussten sie sich von ihrem Baby verabschieden.

Zehn Monate später können sie wieder nach vorne blicken. "Wenn es euch mal nicht gut geht oder ihr trauert, dann seid gewiss, dass das Licht am Ende des Tunnels existiert", schreibt die werdende Mutter zu ihrem aktuellen Instagram-Post.

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