Gold ist gefragt, Modeschmuck bleibt liegen: Das kaufen Kunden beim Juwelier

München - Ein heißer Sommer ist schlecht für Juweliere: Die Umsätze der Branche waren im vergangenen Jahr leicht rückläufig.

Eine Frau begutachtet einen Ring; vor allem Gold ist bei den Kunden gefragt. (Archivbild)
Eine Frau begutachtet einen Ring; vor allem Gold ist bei den Kunden gefragt. (Archivbild)  © DPA

Das berichtet der Handelsverband Juweliere (BJV) zum Auftakt der Münchner Schmuckmesse Inhorgenta am Freitag.

Viele Kunden entscheiden sich vor dem Schaufenster zum Kauf von Schmuck und Uhren, aber bei heißem Wetter bleiben weniger Menschen stehen, sodass auch weniger Kunden in die Geschäfte kommen, wie BVJ-Geschäftsführer Joachim Dünkelmann sagte.

Gefragt bei der Kundschaft ist jedoch offensichtlich Gold. Das Geschäft mit hochwertigem Goldschmuck sei gut gelaufen, während sich der billigere Modeschmuck schlechter verkaufte, sagte Dünkelmann.

Für die Juweliere in den Metropolen Berlin, Hamburg, München und Frankfurt ist auch das Geschäft mit Touristen bedeutsam. Die Russland-Sanktionen der EU beeinträchtigen mittelbar auch die Juweliere. "Russische Touristen kommen überhaupt nicht mehr", sagte Dünkelmann.

Einen gewissen Ausgleich schafft aber nach Angaben des Juwelierverbands die Kundschaft aus Ostasien: "Chinesische Touristen haben einen sehr hohen Durchschnittsbon", sagte Dünkelmann.

Die Schmuckmesse Inhorgenta ist eines der größten Treffen der Branche. In diesem Jahr nehmen nach Angaben der Veranstalter 1052 Aussteller aus 40 Ländern teil. Die Messe endet am kommenden Montag.

Auf der Messe Inhorgenta werden Schmuck, Uhren, Design, Edelsteine und neue Technologien der Branche in München vorgestellt.
Auf der Messe Inhorgenta werden Schmuck, Uhren, Design, Edelsteine und neue Technologien der Branche in München vorgestellt.  © DPA

Titelfoto: DPA


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