Innensenator Geisel: "Berlin ist wieder ein Stück sicherer"

Berlin - In der Hauptstadt ist die Kriminalität weiter gesunken. Innensenator Andreas Geisel (52, SPD) zeigte sich Anbetracht der Zahlen zufrieden.

Andreas Geisel (SPD), Innensenator von Berlin, bei einem Pressegespräch.
Andreas Geisel (SPD), Innensenator von Berlin, bei einem Pressegespräch.  © Paul Zinken/dpa

Im Vorjahr wurden 520.437 Straftaten registriert, wie aus der polizeilichen Kriminalstatistik hervorgeht. Das waren rund 48.400 weniger als 2016.

"Berlin ist wieder ein Stück sicherer geworden", sagte Geisel am Freitag bei der Vorstellung der Statistik. Die Aufklärungsquote stieg leicht um 2,2 Prozent auf 44,2 Prozent.

Beim Taschendiebstahl wurde ein Rückgang um fast 40 Prozent verzeichnet. Dies geht den Angaben zufolge auch darauf zurück, dass reisende Täterbanden gestellt werden konnten. Ebenso nahmen Einbrüche in Keller und Wohnungen deutlich ab.

Eigentumsdelikte machten knapp 44 Prozent aller Straftaten aus. Die Zahl gefährlicher Körperverletzungen wuchs dagegen. Es gab auch mehr Fälle von Angriffen auf Rettungskräfte.

Geisel hatte zuletzt eine Erneuerung der Polizei gefordert und damit die Versetzung des bisherigen Polizeipräsidenten Klaus Kandt in den einstweiligen Ruhestand begründet, wie TAG24 berichtete.

Um die Aufgaben wie Kampf gegen Alltagskriminalität, Abwehr des islamistischen Terrorismus oder Ausbildung von Nachwuchs bewältigen zu können, brauche es einen Neuanfang.

Titelfoto: Paul Zinken/dpa


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