Achtlos weggeworfener Plastikmüll sorgt für tierische Tragödie

Insel Jura (Schottland) - Tragödie auf der Insel Jura in Schottland. Achtlos weggeworfener Plastikmüll sorgte dafür, dass ein Tier qualvoll sterben musste.

Ein Hirsch verfing sich in Plastikbändern und musste anschließend qualvolles Leid ertragen. (Symbolbild)
Ein Hirsch verfing sich in Plastikbändern und musste anschließend qualvolles Leid ertragen. (Symbolbild)  © 123RF Abi Warner

Überall und nirgendwo liegt er inzwischen herum und verschmutzt die Umwelt: achtlos weggeworfener Plastikmüll.

Doch was auf den ersten Blick vielleicht nur hässlich aussehen mag, ist eine echte Gefahr für Tiere. Die können sich zum Beispiel an scharfen Kanten schneiden oder sich schlimmstenfalls sogar darin verfangen.

Genau das ist jetzt auch einem Hirsch auf der zu Schottland gehörenden Insel Jura passiert. Auf der Suche nach Futter oder einem Ruheplatz verfitzte sich sein Geweih in herumliegenden Plastikbändern.

Das Tier bekam den Kopf nicht mehr aus der sprichwörtlichen Schlinge heraus und blieb an Ort und Stelle liegen.

Hirsch wird erst eine Woche danach gefunden

Erst ungefähr eine Woche später entdeckte der 32-jährige Wildhüter Scott Munir laut "BBC" den Hirsch:

"Ich ging durch das Gebiet, als ich den Plastikmüll sah und bemerkte, dass dort ein Hirsch gefangen ist. Ich dachte zunächst, er ist tot, aber als ich näher kam, konnte ich sehen, wie sein Kopf anfing sich zu bewegen."

Leider war eine Rettung nicht mehr möglich. Der Hirsch musste eingeschläfert werden.

Ein Anwohner sagte später: "Es gibt so viel Plastik, dass es viel realer wird, wenn man den Schaden sieht, den es in der Nähe seiner Heimat anrichtet."

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