Verliert Sarrasani jetzt seine Tiger?

André Sarrasanis (43) bislang bissigster Fall: Der vorläufige Insolvenzverwalter Dirk Herzig (49) von der Kanzlei Schultze & Braun.
André Sarrasanis (43) bislang bissigster Fall: Der vorläufige Insolvenzverwalter Dirk Herzig (49) von der Kanzlei Schultze & Braun.

Von Hermann Tydecks

Dresden - Nach der Sarrasani-Pleite (MOPO berichtete) hält Insolvenzverwalter Dirk Herzig (49) die „Peitsche“ in der Hand. Jetzt hat er verkündet, wie es jetzt mit Sarrasani und den weißen Tigern weiter gehen soll.

In den kommenden knapp drei Monaten schlüsselt Insolvenzverwalter Dirk Herzig die „wirtschaftliche Lage“ auf und prüft „Sanierungsoptionen“.

Schon jetzt steht für ihn fest: Der Geschäftsbetrieb soll unverändert weiter gehen. Heißt: Die Ausstellung Real Bodies und auch die Vorbereitungen für die Trocadero Dinnershow „werden planmäßig weiter laufen“.

Auch der Einstieg Sarrasanis in die Theaterkneipe Goldne Weintraube in Radebeul ist weiter vorgesehen.

Die Sarrasani-Pleite ist Herzigs bissigster Fall! Die drei weißen Tiger-Damen und Geschwister Kijana und Ambra (beide 2 Jahre) und Kaya (4) hat er schon besucht: „Ich habe mich persönlich auch von ihrem sehr guten Zustand überzeugt“, sagt der Insolvenzverwalter. Die Tiere sollen dem Unternehmen erhalten bleiben, auch um zukünftig wieder Geld in die Kassen zu spülen.

Und das wird dringend benötigt: Allein fürs Futter der Tiger-Damen kommt einiges zusammen: Jede frisst täglich 6-8 Kilo Rindfleisch, ein mal die Woche gibt es je 3-4 gerupfte Hühnchen, ein Tag ist „Fasten“ mit je 10 Eiern und 3 Litern Milch. Aktuell sind die Tiger in Ottendorf-Okrilla untergebracht.

Fotos: Steffen Füssel


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