Pfusch bei Schönheits-OP: Frau lässt sich Bauch straffen, hat nun Angst um ungeborenes Kind

Glasgow (Vereinigtes Königreich) - Kerrie Wilkes (27) wollte für Instagram besonders hübsch sein und ließ sich deshalb operieren.

Ihren Bauch zeigt sie nach dem Pfusch weiterhin nur ungern.
Ihren Bauch zeigt sie nach dem Pfusch weiterhin nur ungern.  © Screenshots/Instagram/kerriewilkes

Vor zwei Jahren flog die Schottin nach Polen und ließ sich den Bauch straffen. Schon damals wusste die 27-Jährige, dass es keine gute Idee ist, das in Europa machen zu lassen.

Trotzdem entschied sich Kerrie Wilkes dazu, weil es so billig war. Sie wollte schließlich auf Instagram so richtig heiß aussehen.

So flog sie in die polnische Schönheits-"Klinik" und legte sich unters Messer. Der erste Schock kam für die 27-Jährige schon vor der Operation: "Das Gebäude, in dem ich meine Praxis hatte, befand sich in einem Gewerbegebiet", erzählte sie laut Fox News SWNS.

Als sie wieder aufwachte, kam der zweite Schreck: Sie hatte starke Schmerzen im Bauch. Sie wurden nach und nach immer schlimmer.

In der Heimat konnte ihr geholfen werden: "Weil die Infektion in meinem Magen durch meinen Bauchnabel begann, öffnete sich mein Bauchnabel und ich musste mir einen neuen bauen lassen", so Wilkes. Sie dachte zu dem Zeitpunkt, dass sie nie eigene Kinder haben könnte.

Doch nun ist es so weit. Die Schottin ist schwanger und erwartet im kommenden April ihr Kind. Die Operation, von der sie dachte, sie sei "das Beste, was sie sich je gönnte", hatte ihr "Leben ruiniert".

Wilkes nutzt Instagram-Reichweite für OP-Warnungen

Die hübsche Schottin fühlte sich vor der Schönheits-OP unwohl mit ihrem Aussehen.
Die hübsche Schottin fühlte sich vor der Schönheits-OP unwohl mit ihrem Aussehen.  © Screenshots/Instagram/kerriewilkes

Denn, und das ist die dritte Katastrophe dieser OP: Die Ärzte warnten Kerrie Wilkes, dass sich der Bauchnabel wieder öffnen könnte, wenn das Kind zu doll dagegen drückt.

Auch ist ungewiss, was mit dem Bauch passiert, wenn die Spannung der Haut sehr groß wird. Im schlimmsten Fall könnte der Bauch das Kind erdrücken!

Die OP, die ihr Leben verschönern sollte, wird nun also mehr und mehr zum Albtraum für Kerrie Wilkes. Deshalb wendet sie sich nun immer wieder an ihre Follower in den sozialen Netzwerken und warnt sie.

"Die Leute müssen aufhören, sich der plastischen Chirurgie zu unterziehen", sagte sie. "Es würde für mich die Welt bedeuten, wenn sich weniger Menschen operieren lassen würden."

Sie hat nun nur noch einen Wunsch: "Ich möchte nur eine gesunde Geburt haben. Und wenn mein Baby das überlebt, bin ich wieder über glücklich!"

Ärzte warnen immer wieder vor Operationen in Osteuropa. Die Vergabe von Arzt-Lizenzen ist oftmals nicht so streng geregelt, wie in den großen Ländern.

In diesem Fall hätte Kerrie Wilkes sogar ein Recht auf Ausbesserung des Pfuschs, hätte die ursprüngliche OP in Großbritannien stattgefunden.

Mehr zum Thema Operation:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0