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Laia Genc im Interview: Veranstalterin musikalischer Stadtspaziergänge

Jazz-Musikerin sprach mit TAG24 über ihre Wahlheimat Köln, ihre Projekte und über Jazz

Wahlkölnerin Laia Genc spricht über ihre Heimat, über ihre neuen Projekte und ihre musikalischen Vorlieben.

Köln - Laia Genc ist u.a. Musikerin, Managerin, Agentin, Bookerin und Komponistin. Sie ist die Veranstalterin hinter den musikalischen Stadtspaziergängen "All that Jazz" in Köln. Dabei geht eine Gruppe Jazz- und Köln-Interessierter auf einen Ausflug zu musikalischen Stätten in Köln, um mehr über den Jazz, die Musikszene in Köln und die Domstadt zu erfahren. Zudem ist das Piano-Trio "Laia Genc LiaisonTonique“ das Herzstück ihrer eigenen künstlerischen Arbeit als Musikerin. Die Vollblutmusikerin erzählt uns hier, was sie mit Köln und dem Jazz verbindet.

Laia Genc kam 2000 nach Köln, ihre Wahlheimat.
Laia Genc kam 2000 nach Köln, ihre Wahlheimat.

TAG24: Was bedeutet Köln für Dich?

Laia Genc: "Köln ist meine Wahlheimat seit 2000. Ich bin zum Studieren hierhin gekommen. In Köln gibt es die größte Musikhochschule Europas. Damals war es mein Traum, bei dem einzigartigen John Taylor Klavier zu studieren und dieser Traum wurde in Köln war. Köln ist für mich neben Berlin eine der beiden großen Hotspots für wirklich große Jazz-Szenen in Deutschland, wenn nicht gar Europa. Und das bedeutet, es ist mein Lebenselixier, denn u.a. aus diesem Umfeld speist sich maßgeblich meine Inspiration.“

TAG24: Erzähl bitte etwas darüber, was Du machst.

Laia Genc: Ich bin freischaffende Musikerin. Meine Arbeit setzt sich zusammen aus Konzerten, allen nötigen Vor- und Nachbereitungen dazu und einer regen Unterrichtstätigkeit in verschiedenen Kontexten. Ich fülle also verschiedene Positionen aus: Musikerin, Managerin, Agentin, Bookerin, Komponistin, Lehrerin, Sekretärin. Man kann schon ahnen, dass es immer mehr zu tun gäbe, als es Zeit gibt.

Das Genre, in dem ich mich bewege ist der europäische Modern Jazz. Meine Ausdrucksformen sind das Klavierspiel, der Gesang und die Komposition. Mit meinen eigenen Projekten und in verschiedenen Zusammenarbeiten habe ich eine sehr persönliche Klangwelt errichtet. Ich konzertiere von Solopiano ganz alleine am Klavier, über viele Duo-Formate mit verschiedenen Instrumenten zusammen, in Trio-Besetzungen, Quartetten und Quintetten bis hin zu Big-Band-Formaten. Letzteres ist selten geworden, aber es kommt vor.

TAG24: Auf welches Projekt bist Du besonders stolz (und warum)?

Laia Genc: Besonders stolz bin ich auf mein Piano-Trio "Laia Genc LiaisonTonique“. Es ist das Herzstück meiner Arbeit seit 2004. Mit der Liaison habe ich sowohl zu meinem eigenen Stil gefunden und mich auch immer wieder ein Stück weit neu erfinden können.

Die Besetzung hat sich aus verschiedenen Gründen immer wieder leicht geändert. Zurzeit spielen mit mir meine beiden wunderbaren Kollegen Markus Braun am Bass und Jens Düppe am Schlagzeug.

Die Musik unserer Klaviertrios ist genauso, wie ich musizieren möchte: Ohne Kompromisse an musikalische Bedürfnisse, die außerhalb meiner selbst liegen. Und gemeinsam mit diesem Projekt habe ich schon so viel erlebt, u.a. eine dreiwöchige Australien Tour 2009. Das war ein Wahnsinnserlebnis. Einige andere Highlights unseres Konzertlebens sind u.a. das Vossa Jazz Festival Norwegen 2014, ein Auftritt in Paris im Goethe-Institut 2013, und 2017 haben wir im Programm des NOW! Festivals der Philharmonie Essen gespielt.

Wir blicken auf sechs in diesen Jahren entstandene CDs. Und ich blicke sehr zuversichtlich in die Zukunft mit diesem Projekt. Zuletzt haben wir vor ausverkauftem Stadtgartensaal unsere neue CD "BIRDS“ vorgestellt, die derzeit eine tolle Resonanz erfährt.

("Laia Genc LiaisonTonique BIRDS“ erschienen 2017 bei double moon/Challenge Rec. Int.)

Letzter Soundcheck im Kölner Loft im Dezember 2017.
Letzter Soundcheck im Kölner Loft im Dezember 2017.

TAG24: Wie bist Du zum Jazz gekommen? Was verbindest Du damit?

Laia Genc: Ich habe als etwa Zwölfjährige nach einer musikalisch freien und persönlichen Ausdrucksform gesucht und meinen damaligen Lehrer gewechselt. Bis dahin hatte ich ganz "normalen“ Klavierunterricht mit Klavierschule in mehreren Bänden und Diabelli vierhändig spielen. Was ohne Zweifel eine sehr wichtige Phase meines Lernens war. So kam ich dann zu dem Berliner Pianisten Gernot Reetz, der seinerzeit am Berklee College of Music in Boston studiert hatte.

Und ich kam ab dann u.a. in Kontakt mit der Art, wie die Musik in Berklee vermittelt wird. In Fachkreisen ist bekannt, dass das eine der ersten Adressen ist, um sich mit Jazzmusik zu beschäftigen.

Gernot Reetz hat mir dann auch immer wieder Platten, damals auch noch Kassetten mitgegeben, auf denen dann verschiedene Jazzmusiken zu hören waren. So kam es zu meinen ersten Jazzerfahrungen.

Besonders beeindruckt haben mich zwei Alben, an die erinnere ich mich auch immer:

Eric Dolphy und Oliver Nelson "Straight Ahead" und "Echoes of an Era" mit Chaka Khan.

Ich verbinde mit dem Jazz viele Dinge. Jazz ist ein riesiges Metier mittlerweile. Und da gibt es ganz verschiedene Ansichten. Es gibt Konservativisten und Innovatoren.

Für mich bedeutete der Jazz mein musikalischen Erwachsen, ein Bewusstwerden in der Musik. Ich habe meine eigene Musikalität mit Hilfe des Jazz gefunden. Er ist für mich eine ungebrochene Faszination. Ich liebe es immer wieder, Neuigkeiten über die "Klassiker“ des Jazz herauszufinden. Sowohl musikalisch, als auch über die Einzelschicksale und die gesellschaftspolitischen Verstrickungen und Bedingungen, unter denen die Musik entstanden ist. Genauso gespannt verfolge ich die aktuellen Entwicklungen und Künstler, die auf die Szene streben und hochkomplexe und energiegeladene Musik entstehen lassen.

Laia Genc LiaisonTonique im Schauspielhaus Bergneustadt.
Laia Genc LiaisonTonique im Schauspielhaus Bergneustadt.

TAG24: Hast Du Vorbilder? Mit wem würdest Du gern mal zusammen arbeiten?

Laia Genc: Ich habe viele Vorbilder, sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart. Ich bewundere so viele Musiker, für das, was sie tun. Weil sie sie selbst sind. So eigen und dabei so wunderschön berührend.

Ich nenne mal ein wenig wahllos Namen. Bill Evans, Keith Jarret, Paul Bley, Carla Bley, John Taylor, Kenny Wheeler, Norma Winston, Stevie Wonder, Ella Fitzgerald, Chet Baker, Jimi Hendrix, EST, Kurt Elling, Bobby McFerrin, Rita Marcotulli, Jacob Collier.

Ich würde wahnsinnig gerne einmal mit Esperanza Spalding zusammenarbeiten. Ich habe mir gewünscht, mit Médéric Collignon zusammenzuarbeiten, das würde ich noch immer gerne. Ach, es gibt noch so viele Wünsche.

Eigentlich nicht in erster Linie die berühmten Stars kennen zu lernen, sondern mit passenden Bestzungen meine musikalischen Visionen umzusetzen.

TAG24: Was ist Dein Lieblingssong (und warum, was verbindest Du damit)?

Laia Genc: Das kann ich gar nicht sagen. Es gibt unsagbar viele wunderschöne Songs auf dieser Welt. Ein ganz großer Songschreiber ist Michel Legrand. "You Must Belive In Spring“ ist ein wundervoller Song. Ich verbinde damit meine erste selbstgekaufte CD, die den selben Namen trägt und vom Bill Evans Trio eingespielt ist. "You Must Belive In Spring" ist so eine Art Motto für mich, da mein zweiter Vorname Bahar ebenfalls Frühling bedeutet.“

TAG24: Wenn Du eine Zeitreise machen könntest, wohin würdest Du reisen?

Ich glaube, ich würde mir mal die Bebop-Zeit ansehen in den 40er und 50er Jahren in New York. Wie sich die Energie damals angefühlt hat, in der diese virtuose Musik entstanden ist.“

Laia Genc bei den Aufnahmen zum aktuellen Album "BIRDS".
Laia Genc bei den Aufnahmen zum aktuellen Album "BIRDS".

TAG24: Was wünschst Du Dir für Deine Zukunft und die anderer? Worauf können wir uns von Dir freuen?

Laia Genc: Ich wünsche mir, dass wir es als Menschheit schaffen, diesen Planeten zu erhalten. Ein gerechtes Zusammenleben in Frieden und Freiheit. Von mir wird weiterhin viel musikalische Arbeit kommen in verschiedenen Formen. Im Herbst 2018 gibt es eine Lines For Ladies Tour, die zusammen mit der Jazz-Legende Sheila Jordan, die dieses Jahr 90 Jahre alt wird, durch Deutschland und die Schweiz swingt. Bitte genießt mein aktuelles Album "BIRDS" und kommt zu den anstehenden Konzerten!

In 2019 wird es eine Zusammenarbeit des Istanbul Composers Orchestra mit dem Kammerorchester der Universität Köln geben. Das wird etwas ganz Besonderes und hierauf freue ich mich riesig!“

TAG24: Was war Dein peinlichster Moment?

Laia Genc: Da gab es bestimmt viele. Ich vergesse solche Sachen lieber schnell. Peinlich im Sinne von schmerzhaft für mich wird es immer dann, wenn bestimmte Dinge oder Ansichten nicht gut zusammenpassen. Das kann schon passieren. So sagte mir einmal ein Lehrer "Du groovst nicht“. Das ist schmerzhaft, zumal für eine Jazzmusikerin. Und was soll ich sagen? Soll man deswegen aufhören, alles hinschmeißen? Oder weiter auf seine Art grooven, die vielleicht nicht für alle richtig klingt? Ich habe mich für die zweite Variante entschieden.

TAG24: Beschreibe bitte, wie Du Dir einen perfekten Tag vorstellst.

Laia Genc: Da gibt es verschiedenen Möglichkeiten für mich. Ein perfekter Tag kann auf einen perfekten Abend hinführen, der mit einem erfüllenden Konzert endet, das mir unendlich viel Spaß gemacht hat.

Ein perfekter Tag kann auch ein freier Tag sein. Mit viel Gemütlichkeit, ganz leckerem Essen und einem guten Buch. Oder es kann ein Arbeitstag zu Hause sein, an dem ich an meinen eigenen künstlerischen Visionen weiter arbeite.

Das Interview führte Karoline Sielski.

Fotos: Bild3: Laia Genc/Instagram, Bild2: Laia Genc/Instagram, Bild4: Laia Genc/YouTube/double moon/Challenge Rec

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