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„Ich werde meine Meinung immer offen sagen“

Dresden - Roland Kaiser ist als Sänger berühmt, als Komödiant ist er noch nicht so oft in Erscheinung getreten. Nun soll sich beides verbinden. Kaiser ist Stargast in Olaf Schuberts Comedy-Show „Olaf verbessert die Welt“, die Montagabend im Festspielhaus Hellerau aufgezeichnet wird. MOPO sprach mit Roland Kaiser.
Hier fühlt sich der Schlagerstar sicher eher zuhause: „Kaiser-Mania“ bei den Filmnächten am Elbufer.
Hier fühlt sich der Schlagerstar sicher eher zuhause: „Kaiser-Mania“ bei den Filmnächten am Elbufer.

Dresden - Roland Kaiser ist als Sänger berühmt, als Komödiant ist er noch nicht so oft in Erscheinung getreten. Nun soll sich beides verbinden. Kaiser ist Stargast in Olaf Schuberts Comedy-Show „Olaf verbessert die Welt“, die Montagabend im Festspielhaus Hellerau vor Publikum aufgezeichnet wird (Sendetermin: 14. April, 23.30 Uhr, ARD).

MOPO: Herr Kaiser, wie halten Sie’s mit dem Komischen?

Roland Kaiser: Ich bin ein enger Freund des Kabaretts. Ich verehre Loriot und seine Kunst der Menschenbeobachtung. Humor ist ein wichtiger Bestandteil des Lebens. Es ist vor allem von Bedeutung, sich selbst nicht allzu ernst zu nehmen.

Wie gut kennen Sie Olaf Schubert - wissen Sie, wer und was da auf Sie zukommt?

Wir sind uns bei verschiedenen Sendungen begegnet. Man grüßt sich, aber ein wirkliches Kennenlernen steht noch aus. Wir werden das jetzt in Dresden nachholen.

Wie gut ist es um Ihre Schlagfertigkeit bestellt? Wer die nicht aufbringt, hat es schwer an Schuberts Seite.

Das kann ich schwer einschätzen. Mal schauen. Ich komme mit einem guten, offenen Gefühl in die Show.

Ihr Metier als Sänger sind in erster Linie romantische Lieder ...

Was? Nein! Ich sehe mich gar nicht so. Finden Sie das wirklich?

Roland Kaiser (63) will Olaf Schubert helfen, die Welt zu verbessern. Mal sehen wie viel Humor er dabei beweist.
Roland Kaiser (63) will Olaf Schubert helfen, die Welt zu verbessern. Mal sehen wie viel Humor er dabei beweist.

Nun ja, irgendwie schon. Ein Lied wie „Joana“, zum Beispiel, ist das nicht auch romantisch?

Meine Lieder handeln von Leidenschaft, auch von Erotik. Romantik kann ich da wirklich nicht erkennen. Ich singe ja nicht von blauen Lagunen.

Okay. Suchen wir nach Komik in Ihren Liedern, fällt uns zuerst „Sieben Fässer Wein“ ein. Das Lied hat Sie berühmt gemacht, dabei hassen Sie es. Wieso eigentlich?

Hassen ist zu viel gesagt. Das Lied ist nur einfach nicht stimmig für mich. Es war nicht für mich geschrieben, sondern für einen Kollegen. Dann ergab es sich halt, dass ich es sang. Es ist ein Stimmungslied, aber ich bin kein Stimmungssänger. Das Lied passt nicht zu mir, deshalb singe ich es nicht mehr.

Stichwort „Kaisermania“: Vier lange schon ausverkaufte Konzerte bei den Filmnächten am Elbufer stehen im Sommer an. Könnten Sie sich eine Expansion der Kaisermania auf fünf Shows vorstellen? Die Nachfrage wäre da.

Es gibt für die Filmnächte eine begrenzte Anzahl von Konzertterminen, und natürlich wollen die Veranstalter ihrem Publikum große Vielfalt bieten. Ich bin sehr glücklich mit der Situation, wie sie ist. Vier Konzerte. Ich will das genießen und nicht überreizen.

In seine Show „Olaf verbessert die Welt“ hat sich der Dresdner Comedian den Schlagerstar Roland Kaiser eingeladen.
In seine Show „Olaf verbessert die Welt“ hat sich der Dresdner Comedian den Schlagerstar Roland Kaiser eingeladen.

Vor einem Jahr haben Sie sich bei der Großdemo auf dem Neumarkt gegen PEGIDA positioniert. Das war mutig, weil Sie sich nicht sicher sein konnten, dass Sie nicht Fans damit verprellen. Welche Reaktionen haben Sie bekommen?

Unterschiedliche. Viele waren zustimmend oder verständnisvoll. Aber es waren auch Beschimpfungen darunter, vornehmlich aus dem Internet. Was soll’s! Ich bin nun mal einer, der seine Meinung nicht zurückhält. Mir war es wichtig zu sagen, dass PEGIDA nicht für Dresden steht.

Ihrer Beliebtheit war das dann doch nicht abträglich, wie die guten Verkaufszahlen für Ihre Konzerte zeigen.

Ist das ein Beweis? Ich weiß nicht, ob ich dadurch Fans verloren habe. Wenn ja, wäre es nicht schlimm. Wollte ich mich danach ausrichten, dass mich immer alle mögen, wäre ich nicht ich selbst. Ich sehe auch den Unterhaltungskünstler in einer gesellschaftlichen Verantwortung und werde meine Meinung immer offen sagen.

PEGIDA ist noch immer da, die Atmosphäre in Dresden ist vergiftet. Wie stehen Sie heute dazu?

Meine Meinung zu PEGIDA hat sich nicht geändert. Davon abgesehen ist die Politik natürlich aufgerufen, möglichst bald überzeugende Lösungen zu finden für das Problem von Zuwanderung und Integration. Von entscheidender Wichtigkeit ist dabei für mich Folgendes: dass wir Demokraten bleiben und dass wir unser Grundgesetz ernst nehmen. Das Grundrecht auf Asyl ist verbrieft und darf nicht angetastet werden.

Fotos: dpa/Patrick Pleul, Andreas Weihs (2)

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