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Thielemann zu Pegida und seinen Zukunftsplänen

Dresden - Der Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle, Christian Thielemann (56), im Interview zu den Themen Pegida, Lang Lang und Vertragsverhandlungen.
Christian Thielemann (56) ist seit drei Jahren Chefdirigent der Staatskapelle.
Christian Thielemann (56) ist seit drei Jahren Chefdirigent der Staatskapelle.

Von Guido Glaner

DRESDEN - Das Silvesterkonzert der Staatskapelle ist Chefsache, Christian Thielemann (56) dirigiert. Nicht die einzige exklusive Personalie dieses Konzerts, denn als Hauptsolist des Abends tritt der chinesische Pianist Lang Lang (33) auf.

Was das Zusammentreffen noch reizvoller sein lässt: Kapellmeister und Solist machen erstmals Musik miteinander. Zu erleben sind in dieser speziellen Personalkonstellation Griegs Klavierkonzert a-Moll und Gershwins „Rhapsody in Blue“. Im Programm befinden sich weitere Stücke von Gershwin wie von Cole Porter, Herman Hupfeld und Leonard Bernstein, es singen Rinat Shaham (Mezzosopran) und Lucas Meachem (Bariton).

MOPO24 sprach mit Christian Thielemann über seine Bewunderung für Lang Lang, die Dauerbelastung PEGIDA und die bevorstehenden Verhandlungen über die Verlängerung seines Vertrages.

Der chinesische Weltklasse-Pianist Lang Lang (33) spielt zum Jahresabschluss-Konzert in der Semperoper.
Der chinesische Weltklasse-Pianist Lang Lang (33) spielt zum Jahresabschluss-Konzert in der Semperoper.

MOPO24: Herr Thielemann, Sie und Lang Lang - treffen Sie sich tatsächlich zum ersten Mal oder kennt man sich und musiziert halt erstmalig miteinander?

Christian Thielemann: Künstlerisch kommen wir tatsächlich zum ersten Mal zusammen. Aber ja, wir kennen uns. Wir wollten auch lange schon miteinander etwas machen. Es gab immer wieder Gespräche, aber im entscheidenden Moment hat’s terminlich doch nicht gepasst. Dann haben wir uns gesagt: Bevor es gar nichts mehr wird, feiern wir erst mal gemeinsam Silvester in Dresden.

MOPO24: Sie werden Lang Langs Arbeit - Konzerte, Alben, TV-Auftritte - in den zurückliegenden Jahren verfolgt haben. Er ist nicht unumstritten. Kritiker werfen ihm ob gefühlter Dauerpräsenz im Fernsehen oder bei bunten Programmen unter anderem Selbstvermarktung vor. Welchen Eindruck haben Sie von ihm und seinem Spiel gewonnen?

Ich bewundere ihn sehr. Er hat eine eigene Art, an die Dinge heranzugehen. Er ist leidenschaftlich und reißt das Publikum mit. Dabei hat er selbst einen Höllenspaß bei allem, was er tut. Und doch musiziert er mit einer großen Ernsthaftigkeit. Er ist keiner, der sich für früh vollendet hält, sondern ein Suchender geblieben. Geht es um die Interpretation eines Stücks, fragt er auch andere nach ihrer Meinung. Das ist wundervoll. Man findet so etwas sehr selten, glauben Sie mir. Davon abgesehen ist er einfach ein grandioser Klavierspieler, vielseitig, mit großartiger Technik, in seinem Können erhaben über viele andere. Ich freue mich sehr auf die Arbeit mit ihm.

So engagiert kennt man Thielemann bei seinen Konzerten.
So engagiert kennt man Thielemann bei seinen Konzerten.

MOPO24: Lang Lang spielt nicht zum ersten Mal mit der „Kapelle“, allerdings liegt der bislang letzte gemeinsame Auftritt sechs Jahre zurück. Wie wichtig ist es aus Ihrer Sicht, die Zusammenarbeit zu verstetigen? Gibt es Aktivitäten in dieser Richtung?

Christian Thielemann: Dass sich Künstler und Orchester wiederbegegnen, ist für beide Seiten wichtig, meine ich. Es gibt Gespräche, aber die Terminpläne passend zu machen ist nun mal eine höchst komplizierte Angelegenheit. Seien Sie versichert: Wir arbeiten daran.

MOPO24: Zu Silvester spielen Sie unter anderem Gershwins „Rhapsody in Blue“, da gehen europäische Kunstmusik und Jazz eine Verbindung ein. Wie vertraut sind Sie mit dem Stück?

Christian Thielemann: Ich habe es vor vielen Jahren in Italien einmal dirigiert, aber das ist so lange her, dass ich nicht mehr genau sagen kann, wann und wo. Die „Rhapsody“ zu Silvester wird für mich wie eine Neuentdeckung sein.

PEGIDA vor der Semperoper, das gefällt dem Star-Dirigenten überhaupt nicht.
PEGIDA vor der Semperoper, das gefällt dem Star-Dirigenten überhaupt nicht.

MOPO24: Mit dem Silvestertag geht ein für die Staatskapelle erfolgreiches, aber für Dresden schwieriges Jahr zu Ende. Die Stichworte dafür sind Flüchtlingskrise, Fremdenfeindlichkeit, PEGIDA. Seit mehr als einem Jahr nutzt die PEGIDA-Bewegung Theaterplatz und Semperoper als Kulisse für ihre Versammlungen. Das kann Ihnen nicht gefallen, oder?

Christian Thielemann: Nein, das gefällt mir natürlich nicht. Diese Demonstrationen sind ein Ärgernis für die Semperoper wie für die Stadt im Allgemeinen. Diese Aufnahmen gehen um den Erdball und machen Dresdens Bild in der Welt kaputt. Ich verstehe nicht, warum die Stadt das zulässt.

MOPO24: Nach den verbalen Ausschreitungen vom vorvergangenen Montag prüft die Stadt derzeit, ob ein Demonstrationsverbot für PEGIDA gerechtfertigt wäre.

Christian Thielemann: Was ist, wenn sich die Demonstrationen gesetzlich nicht verbieten lassen? Dann stellte sich umso mehr diese Frage: Müssen sie wirklich unbedingt durch das historische Stadtzentrum führen? Man sollte das unterbinden. Viele repräsentative politische Institutionen im Lande sind geschützt durch eine Bannmeile. Warum sollte das nicht auch in diesem Fall möglich sein? Mit einer Bannmeile um das historische Zentrum in Dresden ließe sich der Image-Schaden für die Stadt wahrscheinlich mindern. Sollen die woanders demonstrieren.

An die Sächsische Staatskapelle ist Thielemann noch bis 2019 gebunden.
An die Sächsische Staatskapelle ist Thielemann noch bis 2019 gebunden.

MOPO24: Sie haben häufig erklärt, wie sehr Ihnen Dresden und die Staatskapelle am Herzen liegen. Die Dresdner bringen Ihnen ihrerseits viel Sympathie entgegen. 2016 soll über Ihre Vertragsverlängerung entschieden werden. Wie stark ist Ihre Neigung, in Dresden zu bleiben?

Christian Thielemann: Ich habe mich bei der Staatskapelle von der ersten Minute an sehr wohl gefühlt, und daran hat sich bis heute nichts geändert - ganz im Gegenteil. Wir kennen uns mittlerweile so gut, dass sich viele Dinge wie von selbst ergeben. Und gleichzeitig sehe ich noch viel Potenzial für die Zukunft. Meine Neigung, hier zu bleiben, könnte gar nicht größer sein.

Fotos: Matthias Creutziger (3), David Ebener (1), dpa/Arno Burgi (1), dpa/Bernd Settnik (1)

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