70 Neue fürs iPhone! Habt Ihr die coolen Emojis schon gesehen?

Cupertino / Kalifornien - Lange ist es her, dass Apple in seinem Betriebssystem iOS neue Emojis an den Start gebracht hat. Doch seit einigen Tagen freuen sich die User über 70 neue kleine Bildchen, die den Alltag erheitern sollen.

70 neue Emojis gibt es mit dem neuen iPhone-Update. Mit dabei es frierendes Gesicht, ein Cupcake und das Emoji "geliebt".
70 neue Emojis gibt es mit dem neuen iPhone-Update. Mit dabei es frierendes Gesicht, ein Cupcake und das Emoji "geliebt".  © Dpa/Apple/PR

In Sachen Gesichtern wurde das Repertoire für die iPhone-Besitzer mit dem Update auf Betriebssystem iOS 12.1 gleich mit mehreren Neuerungen erweitert. So gibt es jetzt eine rothaarige Frau und einen rothaarigen Mann.

Zudem dürfen sich jetzt Menschen mit einer Lockenpracht auf dem Kopf über ihr eigenes Emoji freuen. Auch Oma und Opa kommen nicht mehr zu kurz, sie erkennt man an den weißen Haaren. Doch auch ganz ohne Kopfschmuck geht es, denn Frau und Mann existieren jeweils mit Glatze.

Nach nur wenigen Tagen heiß begehrt bei den Usern ist das neue Emoji, bei dem das Gesicht mit drei Herzen versehen ist. Es soll ausdrücken: "sich geliebt fühlen". Doch auch das bibbernde Smiley, bei dem der Kopf vor lauter Kälte blau eingefärbt ist und die Eiszapfen am Mund herunterhängen, dürfte an Beliebtheit gewinnen, sollte der goldene Herbst dann demnächst irgendwann mal dem Winter weichen.

Vor allem im Bereich der Tier-Emojis freuen sich die Nutzer immer wieder über eine Erweiterung. So gibt es jetzt ein Lama, einen süßen weißen Schwan, einen Waschbär oder ein Moskito.

Auch im kulinarischen Bereich ist die Freude groß, denn endlich gibt es den Cupcake! Daneben auch einen aufgeschnittenen Bagel, eine Mango und einen Salzstreuer.

Im Bereich Wissenschaft existiert nun ein Zeichen für ein Chromosom und eine Virenzelle. Für die Freizeit könnt Ihr nun einen Schlitten, ein Skateboard und rudernde Männer oder Frauen verschicken.

Einige der neuen Emojis.
Einige der neuen Emojis.  © Apple/PR

iOS 12.1.: Behebt das neue Update ein Kamera-Problem beim neuen iPhone XS und XSMax?

Vier Smartphones, vier verschiedene Bilder.
Vier Smartphones, vier verschiedene Bilder.

Kurz nachdem Apple die neuen iPhone-Produkte in Form von iPhone XS und XSMax auf den Markt gebracht wurden, diskutierten User im Netz über ein Problem mit der Selfie-Kamera.

Denn die macht die Frauen und Männer "hübscher", als sie eigentlich sind. Über der Kamera scheint ein Weichzeichner zu liegen, der nicht nur die Stirn glättet, sondern das ganze Gesicht in einen "Beauty-Mode" taucht.

Nach eigenen Angaben sollte mit dem neuen Update bereits eine Besserung eintreten, doch User, die das neue Update geladen haben, konnten bislang keine Verbesserung feststellen.

So sieht das Gesicht immer noch genauso "unnatürlich" aus wie vorher. Das fällt vor allem auf, wenn man ein Selfie schießt, oder per Videotelefonie mit jemandem verbunden ist.

Worum genau handelt es sich bei dem Selfie-Kamera-Problem?

Extrem glatte Haut, keine Rötungen zu erkennen: Lewis fühlt sich, als habe er vor dem Selfie Make-up aufgetragen.
Extrem glatte Haut, keine Rötungen zu erkennen: Lewis fühlt sich, als habe er vor dem Selfie Make-up aufgetragen.

Viele User der neuen iPhone-Modelle klagten von Beginn an darüber, dass die Selfies nicht mehr das wirkliche Gesicht darstellen. So sei die Haut viel glatter, die Falten seien deutlich weniger und generell sehe das Bild einfach künstlich aus.

Der YouTuber Lewis Hilsenteger ist dem Problem auf den Grund gegangen und hat Selfies von sich mit vier verschiedenen Telefonen erstellt.

Mit dem iPhone 6, dem iPhone X sowie den beiden brandneuen iPhone XS und dem iPhone XS Max. Und tatsächlich: Alle vier Bilder sehen unterschiedlich aus, jedoch fällt auf, dass die beiden Selfies mit den aktuellsten Modellen künstlicher wirken als die beiden anderen.

Er postete ein Foto von sich auf Twitter: "Ich fragte mich, ob ich der einzige bin, der auf dem Bild sieht, dass mein Gesicht in eine Art automatischen Beautymode getaucht wurde. Meine Haut sieht so fein aus. Also habe ich mich kurz im Netz belesen und einige Beträge von Usern auf Reddit gefunden, die vom gleichen Problem berichteten."

Apple räumt Fehler ein, kann sie aber bislang nicht beheben

Der YouTuber ging davon aus, dass es eine einfache Lösung für das Problem geben muss.

"Zuerst dachte ich, dass es eine Art Verarbeitungssache ist, die sich abstellen lässt. Ich ging davon aus, dass ich, wie auf anderen Telefonen auch, einfach einen Modus abstellen kann und das Problem behoben ist", sagt der YouTuber.

Doch weit gefehlt, denn auch das Abschalten der neuen Smart HDR-Funktion bringt keine Besserung. Die Haut bleibt weiter wie "Porzellan", wie einige User spotten.

Allerdings soll der Glättungseffekt weniger werden, wenn man die Smart HDR-Funktion bei der normalen Kamera ausschaltet. Und tatsächlich: Das Foto, das der YouTuber von sich mit dem iPhone XS mit angeschalteter HDR-Funktion gemacht hat, sieht am künstlichsten von allen aus. "Es sieht aus wie Make-up, oder ein Schönheitsmodus", sagt er weiter.

Beim Vergleich aller vier Bilder fällt auch auf, dass die aktuellsten iPhone-Modelle das Gesicht in vielen Details deutlich heller erscheinen lässt. So hat Lewis eigentlich dunkle Augenbrauen, die deutlich zu erkennen sind. Auf den Selfies mit den neuen Geräten scheint es, als seien die feinen Härchen über dem Auge bei ihm viel heller, auch der Bart erscheint anders.

Vor kurzem gestand Apple dann, dass es ein Problem mit der Selfie-Kamera gibt. Das solle bald behoben werden, doch bis jetzt ist das offenbar noch nicht geschehen.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0