Flugzeugabsturz im Iran: Doktorandin aus Mainz unter den Opfern

Mainz/Teheran - Bei dem Absturz der ukrainischen Passagiermaschine bei Teheran ist auch eine Doktorandin aus Mainz ums Leben gekommen.

Rettungskräfte tragen die sterblichen Überreste eines Absturzopfers in einem Leichensack.
Rettungskräfte tragen die sterblichen Überreste eines Absturzopfers in einem Leichensack.  © Foad Ashtari/dpa

Man trauere um eine 29 Jahre alte Kollegin, die "bei einem tragischen Zwischenfall in der Nähe ihrer Heimatstadt Teheran verstorben ist", erklärte das Max-Planck-Institut für Polymerforschung auf seiner Homepage am Freitag.

Der Name der Doktorandin steht auch auf der Passagierliste des betroffenen Fluges, den die ukrainische Fluglinie UIA veröffentlicht hat.

Zuvor hatte die "Allgemeine Zeitung" über das Thema berichtet.

Am Mittwoch war das Flugzeug im Iran mit 176 Menschen an Bord abgestürzt. Zuletzt verdichteten sich die Hinweise, dass ein versehentlicher Raketenbeschuss durch den Iran die Ursache sein könnte (TAG24 berichtete).

Die Regierungen in Kanada und Großbritannien berichten von Informationen, die auf den Abschuss hinweisen. Diese Theorie wird US-Medienberichten zufolge ebenfalls in den USA verfolgt.

Offiziell wird die Ursache für den Flugzeugabsturz noch untersucht.

Trümmerteile der ukrainischen Passagiermaschine liegen am Absturzort nahe Teheran.
Trümmerteile der ukrainischen Passagiermaschine liegen am Absturzort nahe Teheran.  © Rouzbeh Fouladi/ZUMA Wire/dpa

Titelfoto: Foad Ashtari/dpa

Mehr zum Thema Flugzeug Nachrichten:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0