Frau geht unter die Dusche, danach ist sie plötzlich blind

Donabate - Suzanne Dunne aus Irland wachte eines Nachts auf und konnte nichts mehr sehen. Im Krankenhaus stellen die Ärzte eine schockierende Diagnose. Und ihre Begründung ist noch viel krasser.

Unter der Dusche lauerte auf die Irin eine ungeahnte Gefahr. (Symbolbild)
Unter der Dusche lauerte auf die Irin eine ungeahnte Gefahr. (Symbolbild)  © 123RF

Eine Reizung in ihrem rechten Auge hatte die Krankenschwester schon seit einiger Zeit geplagt. Doch dass sie sich so sehr verschlimmern würde, damit hatte Dunne nicht gerechnet, wie sie im Interview mit dem "Irish Mirror" verrät.

"Um 19.30 Uhr sagte ich, ich gehe ins Bett, und um 1 Uhr morgens wachte ich auf und war blind. Ich wusste nicht, was passierte, weil alles schwarz war", erinnert sie die Frau Ende 30. "Es gibt viele Stromausfälle in Donabate, also dachte ich, dass es das war, aber tief im Inneren wusste ich, dass etwas nicht stimmt."

Sie sei aus dem Schlafzimmer gekrochen und habe auf ihren Mann gewartet. "Als er nach Hause kam, fing er an zu schreien und rief sofort den Krankenwagen", sagt Dunne. In der Klinik stellten die Ärzte einen parasitären Wurm in ihrem Auge fest, der sich durch die Hornhaut gefressen hatte.

Im Krankenhaus erfuhr die zweifache Mutter auch, wo sie sich den Parasiten sehr wahrscheinlich eingefangen hatte - unter ihrer heimischen Dusche! Weil das Wetter so warm war, vermehrt dieser sich im Wasser stärker als sonst und setzte sich im Falle von Dunne hinter ihrer Kontaktlinse fest.

"Ich hatte gehört, es sei in Asien aktiv. Aber ich wusste nicht, dass es das auch hier in Irland gibt. Es kann so leicht passieren", weiß die Frau jetzt und will andere warnen: "Da draußen gibt es keine Warnungen und ich habe schon zwei Leute getroffen, die Kontaktlinsen haben und nicht darüber informiert wurden."

Dunne musste nach der Diagnose laut "Irish Mirror" 16 Tage lang im Krankenhaus verbringen. Ihr Auge sei täglich mit Bleichmittel behandelt worden. Eine schmerzhafte Prozedur: "Es war wie ein glühend heißes Messer, das durch mein Auge fuhr."

Zwar habe die Infektion so abgetötet werden können, ihre Sehkraft sei aber noch nicht zurückgekehrt. Doch Dunne gibt die Hoffnung nicht auf: "Sie sagen, es ist nicht unumkehrbar. Aber ein Schaden wird bleiben."