Steht der Ironman in Hamburg wieder auf der Kippe?

Hamburg - Die Organisatoren des Ironman in Hamburg behalten die mögliche Gefährdung durch giftige Blaualgen in der Alster weiter im Blick.

Die Teilnehmer der Ironman in Frankfurt beginnen mit dem Schwimmen: In Hamburg fiel dieser Teil im vergangenen Jahr aus.
Die Teilnehmer der Ironman in Frankfurt beginnen mit dem Schwimmen: In Hamburg fiel dieser Teil im vergangenen Jahr aus.  © Thomas Frey/dpa

Grund zur Sorge gebe es derzeit aber nicht. Noch sei die Konzentration weit von den Grenzwerten entfernt, hieß es am Donnerstag. "Wir sehen den Sonntag noch nicht gefährdet", sagte der Sprecher.

Die Veranstalter seien aber im engen Austausch mit den Behörden.

Blaualgen verursachen Hautreizungen und Atemprobleme. Bei zu erwartenden Temperaturen von weit über 30 Grad in den nächsten Tagen ist mit einem Anstieg der Konzentration zu rechnen.

Im vergangenen Jahr war aufgrund der Hitze und der Blaualgen auf das Schwimmen bei dem Ausdauer-Spektakel verzichtet worden. Die Triathleten begannen das Rennen stattdessen mit einem Sechs-Kilometer-Lauf. Danach folgte die übliche 180 Kilometer lange Radstrecke und zum Abschluss der Marathon.

Die dritte Auflage des Ironman in der Hansestadt startet am Sonntag (6.30 Uhr Männer/6.32 Uhr Frauen). Das Rennen gilt auch als eine Qualifikation für den WM-Klassiker auf Hawaii. Zudem werden die deutschen Meister-Titel über die Langdistanz vergeben.

Probenehmer testen Gewässerproben aus der Außenalster. Werden Blaualgen gefunden, könnte das Schwimmen beim Ironman wieder ausfallen.
Probenehmer testen Gewässerproben aus der Außenalster. Werden Blaualgen gefunden, könnte das Schwimmen beim Ironman wieder ausfallen.  © Georg Wendt/dpa

Update, 16.22 Uhr

Der Ironman in Hamburg kann wie geplant stattfinden. Die 2500 Triathleten müssen am Sonntag keine Gefährdung durch giftige Blaualgen in der Alster befürchten, versicherte Cheforganisator Oliver Schiek am Freitag.

"Uns ist von der Behörde bestätigt worden, dass es Stand heute unproblematisch ist", sagte er.

Titelfoto: Thomas Frey/dpa

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