Irre Kinder-Sklaven-Theorie auf dem Mars: Nun wehrt sich die NASA

Die einzigen "Sklaven" auf dem Mars: Rover.
Die einzigen "Sklaven" auf dem Mars: Rover.  © DPA

Washington - Es war eine Radio-Sendung, die durch die Decke ging und Tausende sprachlos zurück ließ. Die beliebte Alex Jones Show, die auf 118 Sendern in den ganzen USA ausgestrahlt wird, hatte den Ex-CIA-Agenten Robert David Steele geladen, der eine krasse Theorie vertritt.

"Um ehrlich zu sein, glauben wir, dass es eine menschliche Kolonie auf dem Mars gibt, die von Kinder bewohnt wird, die gekidnapped wurden und nun auf eine 20-jährige Reise ins All geschickt werden", so Steele. "Einmal auf dem Mars angekommen, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als der Mars-Kolonie als Sklaven zu dienen".

Wie bitte? Gut, wir müssen dazu sagen: Alex Jones "InfoWars" ist wie ein Porno für Verschwörungstheoretiker. Besonders gerne wird die NASA in den Fokus genommen, da schließlich 90 Prozent der Missionen geheim sind. Und wo etwas geheim gehalten wird, entstehen schließlich immer die abstrusesten Ideen, was da verschleiert wird.

Moderator Alex Jones hört dem, per Videochat zugeschalteten Gast, jedenfalls aufmerksam zu. "Offensichtlich wollen sie nicht, dass wir wissen, was da abläuft. Jedes Mal, wenn man Sonden hinschickt, schalten sie sie ab", so der Kommentar des Radio-Manns.

Weniger glaubwürdig findet die NASA selbst die Theorien Steeles. In einem Statement gegenüber Daily-Beast äußerte sich die US-Raumfahrtsbehörde: "Es gibt keine Menschen auf dem Mars. Es gibt aktive Rover", so Sprecher Guy Webster.


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