Irrsinn vom Körnerweg! Welches Muster soll's denn sein?

Zwei Musterflächen reichen nicht - die Stadt tüftelt weiter am optimalen Kopfsteinpflaster für den Körnerweg.
Zwei Musterflächen reichen nicht - die Stadt tüftelt weiter am optimalen Kopfsteinpflaster für den Körnerweg.  © Ove Landgraf

Dresden - Aller guten Dinge sind drei: Nachdem bislang zwei Musterflächen für die denkmalschutzgerechte Sanierung des Kopfsteinpflasters am Körnerweg verworfen wurden, versucht sich die Stadt jetzt an der dritten Musterfläche.

Rückblick: Eigentlich sollte der 200.000 Euro teure Ausbau eines 75 Meter langen Teilstückes des Elberadweges am Körnerweg im Juni 2016 starten und drei Monate später fertig sein. Doch dann kam alles anders. Denkmalschutz sowie Straßen- und Tiefbauamt ließen im letzten Moment eine Musterfläche anfertigen - und waren beide damit unzufrieden.

Reinhard Koettnitz (61), Chef des Straßen- und Tiefbauamtes: "Es musste daher eine zweite Testfläche angelegt werden, und zwar mit geschnittenem und nicht gebrochenem Gesteinsmaterial“. Die Ämter der Stadt berieten erneut.

Das unglaubliche Ergebnis: Auch die zweite Musterfläche bestand den "Steine-TÜV“ nicht. Die Stadt wird nun eine dritte Musterfläche bauen. Koettnitz weiter: "Die Oberfläche soll noch etwas rauer werden. Das Material soll eine leichte Profilierung aufweisen, die rauer ist als eine gesägte Oberfläche, aber feiner als eine bruchraue Oberfläche.“

Im Frühling soll die dritte Fläche bemustert werden. Danach könnte gebaut werden. Doch selbst dann wären erst 75 Meter der insgesamt 700 Meter langen Holperpiste fertig. Die restliche Finanzierung ist unklar.


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