Isabell Horn spricht über Ängste und Verzweiflung nach der Geburt

Im heimischen Garten sitzend berichtet Isabell Horn von ihren Erfahrungen nach der Geburt. Und die waren nicht immer einfach.
Im heimischen Garten sitzend berichtet Isabell Horn von ihren Erfahrungen nach der Geburt. Und die waren nicht immer einfach.  © Screenshot/YouTube

Bielefeld/Berlin - Es führte kein Weg daran vorbei: Damit die Tochter von Ex-GZSZ-Star Isabell Horn (33) gesund zur Welt kommen konnte, musste sich die Schwangere einem Kaiserschnitt unterziehen.

Leider, wie sie auch heute noch, rund sieben Wochen nach der Geburt der kleinen Ella, erzählt. Die Schauspielerin hätte sich nichts sehnlicher als eine natürliche Geburt gewünscht.

"Dadurch, dass ich den Kaiserschnitt hatte, war das echt krass. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass das so eine große OP ist und dass es so schwer ist, die ersten Tage zu laufen, auf Toilette zu gehen, alles!", berichtet die 33-Jährige über die Folgen der Operation in ihrem neuesten Video auf ihrem YouTube-Channel.

Die ersten Tage nach der Geburt war die Wahl-Berlinerin quasi ans Bett gefesselt. Wegen des ärztlichen Rats startete sie dann am zweiten Tag einen ersten Bewegungsversuch mit der Hilfe einer Schwester.

"Da habe ich mich ganz vorsichtig aufgerichtet. Das alleine hat schon richtig doll wehgetan, weil man sich gar nicht richtig ziehen kann. Das geht alles in den Bauch und dadurch in die riesige Wunde", erzählt sie von der Tortur des Aufstehens.

Ganz private Einblicke: Im Krankenhaus kurz vor der Geburt berichtete die ehemalige GZSZ-Darstellerin, wie es ihr geht.
Ganz private Einblicke: Im Krankenhaus kurz vor der Geburt berichtete die ehemalige GZSZ-Darstellerin, wie es ihr geht.  © Screenshot/YouTube

"Und dann habe ich mich aufgerichtet, wollte halb hochkommen und da wurde mir so schwindelig und ich habe so stark Schmerzen gehabt. Da habe ich mich wieder hingesetzt." Damit war der erste Versuch gescheitert.

Als ihr dann irgendwann doch die ersten Schritte gelangen, beschreibt sie die als "Hölle". Dass man bei der Schauspielerin ganz private Einblicke bekommt, haben ihre Fans spätestens nach Isabells Geburtsbericht erkannt.

Auch dieses Mal zeigt sich die 33-Jährige wieder sehr offen. Denn zu Hause angekommen, fingen die Probleme erst so richtig an: Kaum Schlaf, die Hormone spielen verrückt und auch vom Baby-Blues, bei dem Mütter aus unbekannten Gründen nicht mit dem Weinen aufhören können, blieb der ehemalige GZSZ-Star nicht verschont.

Dass es anstrengend wird, war Isabell im Vorfeld bewusst, "aber wenn man das dann durchlebt, ist es viel intensiver als man es sich vorgestellt hat." Überforderung und Selbstzweifel ließen nicht lange auf sich warten. Die Schauspielerin ließ den Tränen letztendlich freien Lauf.

"Man ist einfach überfordert, das ist Fakt! Man fühlt sich oft schlecht und kann einfach nur heulen. Und ich habe so viel geheult, meine Lieben! Ich wusste einfach nicht, was ich machen soll. Und das ist normal. Und ich finde es wichtig, dass man das anspricht."

Schönreden will sie ihre Situation definitiv nicht, macht die Neu-Mama erfrischend ehrlich klar. Trotz der Ängste gibt es aber auch frohe Neuigkeiten, die die 33-Jährige zu verkünden hat: Denn mittlerweile lächelt ihre kleine Ella schon.

Titelfoto: Screenshot/YouTube


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