Ist Aues Platz wirklich zu sandig?

Aues Trainer Dotchev findet die Kritik am Platz überzogen.
Aues Trainer Dotchev findet die Kritik am Platz überzogen.

Von Thomas Nahrendorf

Aue - Der sandige Platz in der Baustelle Erzgebirgsstadion war eines der Themen des letzten Spiels gegen die „U 23“ des VfB Stuttgart (1:0).

Wer denn letztendlich dafür verantwortlich war, den Rasen mit derart viel Sand zu versehen, das wollte keiner sagen. Aber es war ein bisschen zu viel.

Dem stimmte auch Sportdirektor Steffen Ziffert zu: „Aber am Ende mussten alle darauf spielen. Es stimmt aber auch, dass die verteidigende Mannschaft damit besser klar kam.“

Die angreifenden Mannschaft - egal, wer es war - hatte Probleme mit der Ballkontrolle, denn das Leder veränderte schon bei einfachen, geradlinig gespielten Pässen seine Bahn.

Da stiebt der Sand auf. Stuttgarts Verteidiger Phillipp Mwene setzt zur Grätsche gegen Aues Mario Kvesic an.
Da stiebt der Sand auf. Stuttgarts Verteidiger Phillipp Mwene setzt zur Grätsche gegen Aues Mario Kvesic an.

FCE-Trainer Pavel Dotchev brach aber eine Lanze für alle Stadionmitarbeiter, verwies darauf, „dass wir für dieses Jahreszeit nahezu ideale Verhältnisse haben“.

Damit meinte er nicht nur den Rasen im Stadion, sondern auch die Trainingsplätze. „Das ist alles super. Die sind für Ende Januar, Anfang Februar in einem Top-Zustand.

Da kann ich nicht klagen. Jeder gibt sein Bestes, um uns diese Bedingungen zu bieten. Wir können sehr gut trainieren.“

Aber auch er merkte, dass es am Sonnabend für alle nicht so einfach war: „Das stimmt schon, aber wo findest du in dieser Jahreszeit den idealen Platz?“

Auch bei der Elfmeterszene gegen Simon Handle sieht man deutlich den sandigen Boden.
Auch bei der Elfmeterszene gegen Simon Handle sieht man deutlich den sandigen Boden.

Fotos: Fotostand/Krauss (2), Picture Point/S. Sonntag (1)


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