Lösten Hooligans oder ein Teenager die Massenpanik in Turin aus?

1527 Menschen wurden bei der Massenpanik am Sonnabend verletzt.
1527 Menschen wurden bei der Massenpanik am Sonnabend verletzt.  © DPA

Turin - Zwei Tage nach der Massenpanik auf der Piazza San Carlo in Turin, bei der 1527 Menschen verletzt wurden, ermittelt die Polizei nun gegen Verdächtige.

Nach italienischen Medienberichten hat die Polizei 100 Hooligans mit Stadionverbot im Visier, zudem haben die Beamten zwei Teenager vernommen, die verdächtigt werden, die Massenpanik ausgelöst zu haben.

Sie wurden anhand von Bildern einer Überwachungskamera identifiziert. Allerdings bestreiten sie die Vorwürfe. Einer von ihnen soll aber derjenige gewesen sein, der mit einem Rucksack auf en Schultern plötzlich die Arme ausbreitete. Unklar ist, ob er auch einen Böller zündete.

Die 100 Hooligans sollen zudem schon lange vor Beginn des Spiels die Kontrolle über den Platz übernommen haben.

Am Sonnabend wurden 1527 Menschen bei dem Public Viewing verletzt, bei dem die Turiner Juventus im Champions-League-Finale gegen Real Madrid die Daumen drückten. Die Italiener unterlagen mit 1:4.

Viele Menschen wollten auf der Piazza San Carlo ihr Team anfeuern, am Ende gingen 1527 Menschen verletzt nach Hause.
Viele Menschen wollten auf der Piazza San Carlo ihr Team anfeuern, am Ende gingen 1527 Menschen verletzt nach Hause.  © DPA

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