Jagdwilderei in Hessen: Wurde Bambi von Hunden tot gebissen?

Jagdwilderei kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet werden (Symbolbild).
Jagdwilderei kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet werden (Symbolbild).  © DPA

Butzbach - Um einem Fall von Jagdwilderei handelt es sich vermutlich bei einem Reh, welches Dienstag tot hinter einem Grundstück am Obernberg in Fauerbach aufgefunden wurde.

Anhand der Spuren am Reh, wird laut der Butzbacher Polizei davon ausgegangen, dass das Tier von einem oder mehreren Hunden gejagt und gebissen wurde.

Bei der Flucht verfing sich das Tier offenbar an einem Grundstückszaun.

Laut Polizei berichten Jagdpächter immer häufiger, dass Tiere gejagt oder nach einem Unfall von Unberechtigten mitgenommen werden. Es ist aber davon auszugehen, dass sich viele nicht darüber im Klaren sind, damit eine Straftat zu begehen.

Jagdwilderei kann nach Paragraph 292 des Strafgesetzbuches mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet werden.

Die Polizei in Butzbach bittet um Hinweise unter der Telefonnummer: 0603370430.


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