Autokauf eskaliert: Jagdszenen auf dem Campingplatz

Lohmar - Auf einem Campingplatz in Lohmar nahe Köln eskalierte ein Autokauf zum handfesten Streit. Ein Beteiligter soll sogar mit einem Holzbalken verprügelt worden sein.

Der Campingplatz in Lohmar wurde Schauplatz eines chaotischen Spektakels.
Der Campingplatz in Lohmar wurde Schauplatz eines chaotischen Spektakels.  © DPA

Zeugen alarmierten am Sonntagnachmittag (17. Juni) gegen 18 Uhr die Polizei, da sich mehrere Personen auf dem Campingplatz heftig stritten. Dabei soll einer der Beteiligten durch Schläge mit einem Holzbalken verletzt worden sein.

Die Polizei rückte mit vier Streifenwagen an. Auf dem Campingplatz konnten fünf Tatverdächtige im Alter von 36-44 Jahren ermittelt werden.

Was war passiert? Nach bisherigen Ermittlungen hatte ein 31-jähriger Mann aus Osteuropa, der sich auf dem Campingplatz aufhielt, sein Auto an einen 44-jährigen Landsmann verkauft, der mit vier Freunden zum Kauf erschienen war.

Offenbar war der Käufer aber mit dem Wagen nicht zufrieden und wollte den Kauf rückgängig machen. Die Diskussion über die Modalitäten endet schließlich darin, dass der 44-Jährige mit einem Holzbalken auf den 31-jährigen Verkäufer einschlug und diesen dadurch leicht verletzte.

Das Opfer flüchtete über den Campingplatz und wurde dabei von der Fünfer-Gruppe verfolgt. Um seinen Verfolgern zu entfliehen, sprang der Mann in einen Bach.

Die Polizei beendete dann das Spektakel. Der 44-jährige Haupttäter und ein 41-jähriger Begleiter aus Pulheim wurden vorläufig festgenommen. Der Pulheimer musste mit zur Polizei, weil er einen gefälschten Ausweis mitführte, der sichergestellt wurde.

Gegen den 44-Jährigen, der vermutlich keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, ermittelt die Kripo derzeit wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.


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