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Asyl-Streit: Tillich im Pulverfass

Sachsen - Was für ein Nachrichten-Jahr?! Es gab Unglücke, Morde, Gewalt, aber auch viele Geschichten zum Schmunzeln oder Staunen. Hier unser Rückblick 2015.

Sachsen - Was für ein Nachrichten-Jahr! Es gab Unglücke, Morde, Gewalt, aber auch viele Geschichten zum Schmunzeln oder Staunen. Hier unser Rückblick 2015.

Mit so vielen Flüchtlingen hatte niemand gerechnet

Quasi über Nacht entstand an Dresdens Bremer Straße eine Zeltstadt für 1000 Flüchtlinge. Inzwischen läuft die Unterbringung meist geordneter.
Quasi über Nacht entstand an Dresdens Bremer Straße eine Zeltstadt für 1000 Flüchtlinge. Inzwischen läuft die Unterbringung meist geordneter.

Von Juliane Morgenroth

Dreden - Schon 2014 sprach die Staatsregierung davon, bei der Aufnahme von Asylbewerbern "stark gefordert" zu sein. Doch dieses Jahr stellte alles in den Schatten: Sachsen musste teils täglich neue Notunterkünfte für Flüchtlinge schaffen.

Bereits im Januar war die Rede von einem Flüchtlings-Notstand im Freistaat: Die Erstaufnahme-Unterkünfte waren restlos belegt. Dabei kamen in diesem Monat gerade mal 1700 Asylbewerber nach Sachsen.

Diese Zahl stieg bis auf 14.339 Neuankömmlinge im Oktober. Die Politik gab sich überrascht.

Folglich waren Land und Städte auch nicht vorbereitet.

In Heidenau kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen. Asylgegner griffen dabei Polizisten an.
In Heidenau kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen. Asylgegner griffen dabei Polizisten an.

Überall fehlten Betten, jede mögliche Immobilie wurde belegt. Etwa Sport- und Messehallen.

Im Juli musste die Landesdirektion in Dresden innerhalb weniger Stunden eine Zeltstadt für 1100 Asylbewerber errichten. Den Flüchtlingen hätte sonst Obdachlosigkeit gedroht. Mehrfach musste die Regierung das Asylkonzept nachbessern.

Mittlerweile sind 20.000 Erstaufnahme-Plätze das Ziel. Dazu gehören Betten in beheizbaren Zelten. Das Ziel "zeltfreier Winter" - passé.

Die Prognosen hielten der Realität nicht stand: Die aktuell gültige Zahl von 40.800 Neuankömmlingen 2015 in Sachsen ist längst Makulatur: Bis einschließlich November kamen etwa 62.000.

Zuletzt waren es deutlich weniger. Doch von Entspannung kann keine Rede sein...

Tillich im Pulverfass

MP Stanislaw Tillich (56) besuchte in Freital eine Flüchtlingsunterkunft - reichlich spät, wie viele fanden.
MP Stanislaw Tillich (56) besuchte in Freital eine Flüchtlingsunterkunft - reichlich spät, wie viele fanden.

Ein Kommentar von Juliane Morgenroth

Abend für Abend machten im Juni Demonstranten Stimmung gegen eine Asylbewerberunterkunft im Freitaler Hotel Leonardo. Nichts, wozu Ministerpräsident Stanislaw Tillich (56, CDU) Stellung bezieht, so meine bisherige Erfahrung.

Sein Markenzeichen: Schweigen und Abwarten. Doch dann entschied sich Tillich kurzfristig am 25. Juni, das Asylheim zu besuchen im Pulverfass Freital, wo es schon Attacken auf Flüchtlingsunterstützer gab. Das war neu. Er wolle sich ein Bild machen, sagte Tillich.

Tillich sprach auch mit dort untergebrachten Asylbewerbern - so etwas kannte ich bisher nicht von ihm. Doch auf die tagelangen Proteste ging er öffentlich nicht direkt ein. Dies wäre jedoch nötig und möglich gewesen. Hier agierte Tillich wieder, wie man ihn kennt.

Er verurteilte dagegen Drohungen und Hetze gegen Politiker. Dabei gab es schon tagelang hasserfüllten Protest gegen die Flüchtlinge. Mit den rechten Demonstranten reden wollte Tillich nicht - er fuhr nach einer Stunde weg. Das war zu erwarten.

Eine Kontaktaufnahme wäre für Tillich mutig gewesen. Was vom Besuch bleibt: Zum ersten Mal zeigte Tillich im Asylkonflikt Flagge. Auch wenn der Besuch unentschieden wirkte.

Es sollte nicht die letzte Überraschung bleiben: Später im Sommer verurteilte er ganz deutlich die rassistischen Auswüchse in Sachsen.

WEITERE GESCHICHTEN, DIE UNS 2015 BEWEGT HABEN

Gelochter Stein bleibt ein Rätsel

Für diesen Stein fehlt bis heute eine Erklärung.
Für diesen Stein fehlt bis heute eine Erklärung.

Von Antje Meier

Lauchhammer/Weißig - Im Sommer suchte das Landesamt für Archäologie bei der Sanierung der Ontras-Ferngasleitung zwischen Lauchhammer und Weißig wieder einmal nach historischen Funden. Und wurden nicht enttäuscht!

Sie entdeckten mehr als 3000 Jahre alte, gut erhaltene Friedhöfe der Bronzezeit. Auch ein mysteriöser runder Stein mit einer Bohrung wurde dabei gefunden.

War er Teil eines Rituals oder eine Grab-Beigabe? Die Archäologen tappen bislang im Dunkeln.

"Der Stein bleibt ein Rätsel. Wir haben bis heute keine Erklärung dafür", bedauert Dr. Christoph Heiermann, Sprecher des Landesamts fürArchäologie.

"Wir hätten gern eine bombastische Lösung präsentiert. Aber vielleicht kommt ja doch noch jemand auf den Trichter ..."

Melli bleibt gut im Geschäft

„Dschungel-Queen“ Melanie Müller (27).
„Dschungel-Queen“ Melanie Müller (27).

Von Katrin Koch

Leipzig - "Dschungel-Queen" Melanie Müller (27) hat es geschafft - sie hat ihre TV-Präsenz in bare Münze umgewandelt.

Melli verdient heute nicht mehr ihre Brötchen wie einst in Grimma als Hostess, sondern ist als Sängerin und Moderatorin unterwegs. Die ganz großen Auftritte sind es nicht, aber immerhin sorgt sie am Ballermann in Mallorca für Stimmung.

Außerdem darf sie als Expertin in einer Restaurantkette knackige Insekten verkosten, moderiert sie eine eigene Show im ElbePark-TV "MyTVplus".

Ihr privates Glück hat sie Ex-Manager Mike in die Hände gelegt, die beiden heirateten 2014. Und auch das ließ sich zu Geld machen: Im Januar 2015 startete auf RTL II die vierteilige Doku-Soap "Melanie Müller – Dschungelkönigin in Love".

Selbst ein Toter schreckt nicht ab

Der Knaller „Colour Salute“ kostete den 19-Jährigen Felix L. das Leben.
Der Knaller „Colour Salute“ kostete den 19-Jährigen Felix L. das Leben.

Von Steffi Suhr

Striegistal - Das neue Jahr begann tragisch: In Striegistal starb Felix L. (19) durch die Explosion eines illegalen Tschechenböllers.

Sein Freund (18) wurde lebensgefährlich verletzt. Als die Gäste einer Feier im Ortsteil Mobendorf (Mittelsachsen) mit Feuerwerk feierten, zündete das Duo den Knaller "Colour Salute". Doch so harmlos wie der Name war der Böller nicht. Statt Schwarzpulver enthielt er einen hochexplosiven sogenannten Blitzknallsatz.

Trotz dieser und anderer Horrornachrichten über kreuzgefährliche Böller aus dem Nachbarland werden die weiter haufenweise gekauft und nach Sachsen gebracht.

Beschlagnahmte die Bundespolizei 2014 noch 32.956 illegale Böller, waren es in diesem Jahr schon 41.134!

Erst Anfang Dezember wurde ein Laster mit 300 Kilo verbotener Pyrotechnik (entsprach 85 Kilo reinem Sprengstoff) auf der A17 gestoppt!

Fuchs-Fotograf "schult um" auf Wölfe

Der Fokus für den Fotografen René Schleichardt liegt vor allem auf jungen Füchsen.
Der Fokus für den Fotografen René Schleichardt liegt vor allem auf jungen Füchsen.

Von Antje Meier

Rothenburg - Über viele Monate hinweg begleitete René Schleichardt (39) mit seiner Kamera eine Fuchsfamilie bei Rothenburg.

"Von den fünf Jungfüchsen sind nur drei übrig geblieben. Zwei wurden überfahren, auch mein Liebling Foxi", erzählt der Krankenpfleger traurig.

Und die übrigen Füchschen sind inzwischen flügge geworden. "Es ist nur noch ein junger Fuchs da, den ich noch ab und zu sehe", sagt Schleichardt.

Doch auch wenn sich das Abenteuer Fuchsfamilie für René Schleichardt erst einmal dem Ende neigt: "Im nächsten Jahr will ich von Anfang an dabei sein und den Nachwuchs ganz klein und tapsig erleben", schwärmt der Fuchsnarr.

Und seine Pläne reichen weiter: "Ich habe mir vorgenommen, parallel auch den Wolf zu beobachten. Das wird sicher schwieriger."

René Schleichardts Fuchs-Fotos sind bis Ende Februar im Rathaus Rothenburg zu sehen.

Fotos: Bonss/momentphoto.de, dpa(2), dpa/Arno Burgi, privat, haertelpress, René Schleichardt, dpa/Karl-Josef Hildenbrand

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