Pleiten, Pech, Pannen: Zehn Dinge, die 2018 fürchterlich schiefgingen

Welt - Von der falschen Raketenwarnung bis zu Flammen unter dem Hintern: Auch dieses Jahr ist wieder eine Menge schief gegangen. Da blieben auch Promis nicht verschont. Spötter freut's.

Dirk Auer, Extremsportler, fährt mit seinem düsenbetrieben Bobby-Car über die Teststrecke.
Dirk Auer, Extremsportler, fährt mit seinem düsenbetrieben Bobby-Car über die Teststrecke.  © Andreas Arnold/dpa

Fehlstarts, Ausrutscher und böse Pannen hat es im Jahr 2018 mal wieder reichlich gegeben. Einige Kostproben gefällig?

HEISS: Extremsportler Dirk Auer Groß-Gerau hat sich im August etwas Bemerkenswertes vorgenommen: Er will einen Geschwindigkeitsrekord im Bobby-Car aufstellen (TAG24 berichtete).

Ja genau, gemeint diese niedlichen Rutschautos für Kleinkinder. Auer setzt aber auf mehr als die Kraft seiner Beine. Er hat für den Rekordversuch im westfälischen Bottrop Triebwerke an seinem roten Mini-Auto angebracht.

Doch als er sich aufmacht, schlagen plötzlich Flammen aus den Düsen. Nach dem feurigen Fehlstart gelingt ihm der Coup: 119 km/h - soviel hat vor ihm noch kein Bobby-Car-Fahrer geschafft.

 Paris Hilton und Chris Zylka gehen getrennte Wege.
Paris Hilton und Chris Zylka gehen getrennte Wege.  © Jordan Strauss/Invision/AP/dpa

EISKALT: Paris Hilton (37) kann im März ihr Glück kaum fassen: "Ich habe unglaubliches Karma!", jubelt das US-Glamourgirl auf Twitter. "Ich habe so viel Glück." Was war da los?

In einem Nachtclub von Miami hatte die quirlige Blondine beim Tanzen am frühen Morgen ihren kostbaren Verlobungsring verloren. Experten schätzen seinen Wert auf zwei Millionen Dollar.

Hiltons damaliger Verlobter Chris Zylka, Sicherheitsbeamte und Gäste durchsuchen den vollen Clubraum hektisch nach dem riesigen 20-Karat-Stück. Schließlich entdeckt Zylka den Ring in einem Eiskübel einige Tische weiter.

Hilton zu ihrem ganz speziellen Problem: Der Ring sei einfach "so schwer und groß", dass er beim Tanzen buchstäblich vom Finger geflogen sei. Der Ring bringt ihr jedoch kein Glück: Monate später wird die Trennung bekannt.

Loris Karius, Torwart des FC Liverpool, liegt nach dem Champions League-Finale gegen Real Madrid am Boden.
Loris Karius, Torwart des FC Liverpool, liegt nach dem Champions League-Finale gegen Real Madrid am Boden.  © Ina Fassbender/dpa

BETRÜBT: Manche Menschen werden durch einen Patzer weltweit erst so richtig beliebt. Loris Karius erlebt als Torhüter des FC Liverpool im Mai die schwärzeste Stunde seiner Karriere.

Die 1:3-Niederlage im Champions-League-Finale gegen Real Madrid hat Karius durch zwei Fehler mit verschuldet. Der Tormann ist untröstlich, die Bilder seiner Tränen gehen um die Welt. Der Fußballer erhält viele hässliche Posts bis hin zur Morddrohung.

Doch auch eine Welle des Trostes ergießt sich in den sozialen Netzwerken. Nette Worte zur Aufmunterung kommen etwa von Liverpool-Teamkamerad Sadio Mane und von Pornostar Mia Khalifa.

Vor der Panne hatte der 25-jährige Deutsche bei Instagram etwa 1 Million Follower - seither sind es mehr als 2,4 Millionen geworden.

Der Screenshot zeigt einen Warnmeldung der Katastrophenschutzbehörde von Hawaii.
Der Screenshot zeigt einen Warnmeldung der Katastrophenschutzbehörde von Hawaii.  © Caleb Jones/AP/dpa

PANISCH: Viele Einwohner von Hawaii erleben an einem Samstagmorgen im Januar 38 Minuten Todesangst.

Die Katastrophenschutzbehörde EMA hat ihnen SMS-Nachrichten zugeschickt, in denen vor einer Rakete gewarnt wird. Die tödliche Waffe sei im Anflug auf Hawaii.

"Dies ist keine Übung", heißt es. Man habe sofort Schutz zu suchen. Die Behörde kassiert ihre eigene Warnung 13 Minuten später über Soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook wieder ein.

Weitere 25 Minuten später folgt dann auch per SMS die Entwarnung: "Keine Raketenbedrohung für Hawaii." Später räumt die Behörde ziemlich kleinlaut ein, jemand habe wohl "den falschen Knopf gedrückt".

 Die Füße von Meghan, Herzogin von Sussex, während eines Besuchs in Neuseeland.
Die Füße von Meghan, Herzogin von Sussex, während eines Besuchs in Neuseeland.  © Tim Rooke/PA Wire/dpa

KRUMM: Seit Meghan Markle (37) als Freundin von Prinz Harry ins Rampenlicht der Öffentlichkeit getreten ist, loben Menschen rund um die Erde die Anmut der frischgebackenen Herzogin von Sussex.

Doch die royale Schönheit hat eine Achillesferse: ihre Zehen. Wann immer im Jahr 2018 Bilder von Meghans - naja, nicht ganz perfekten - Füßen kursieren, rotten sich im Netz die Trolle zusammen.

Kommentare wie "Du solltest nie wieder Sandalen tragen!" oder "Ziemlich heiße Frau, aber hässliche Füße" waren in diesem Zusammenhang zu lesen.

Selbsternannte Experten für Fußgesundheit sorgen sich bei ihr derweil über Symptome von Hallux valgus, einer Zehenverformung etwa durch zu häufiges Pumps tragen.

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