Tänzerin bekommt Panikattacke, doch Ärzte haben ein ganz anderes Problem

Michigan (USA) - Während eines Fotoshooting erlitt die Tänzerin Jai Fears aus Detroit eine Panikattacke. Vorsichtshalber wurde sie in ein Krankenhaus gebracht. Statt, dass man sie daraufhin behandelte, bereiteten die Ärzte sie sofort für die Notfallstation vor. Der Grund? Ihr scheinbar übel verbrannte Gesicht!

So sieht die hübsche Tänzerin Jai Fears ohne Horror-Make-Up aus.
So sieht die hübsche Tänzerin Jai Fears ohne Horror-Make-Up aus.  © Screenshot/facebook/Jai Fears

Die Panikattacke erlitt Jai Fears während sie von einer Maskenbildnerin über drei Stunden lang geschminkt wurde. Das Ergebnis war ein täuschend echtes Horror-Make-Up für ein Foto-Shooting, berichtet "Fox News".

Da mit einer Panikattacke nicht zu scherzen ist, wurde die Tänzerin in das Beaumont Hospital gebracht, damit man sie dort versorgen konnte. Doch dann kam alles anders als gedacht.

Im Krankenhaus wurde sie vom schockierten Krankenhauspersonal in Empfang genommen und sofort für die Notfallstation vorbereitet.

Die Maskenbildnerin hatte mit ihrem Horror-Make-Up ganze Arbeit geleistet.

Was die Ärzte sahen, war nämlich folgendes:

Eine junge Frau, deren komplette untere Gesichtshälfte zerfleischt, beziehungsweise gar nicht mehr vorhanden war. Der Kiefer samt Zähnen standen hervor. Die Haut der unteren Gesichtshälfte hing in Fetzen herunter. Die Lippen waren nicht mehr zu sehen. Es sah aus, als ob die Frau sich auf schlimmste Art und Weise Verbrennungen zugezogen hätte!

Kein Wunder, dass man von einem medizinischen Notfall ausging und nicht von einer Panikattacke. Dass es sich nur um Make-Up handelte, merkten sie in der Aufregung nicht.

Auch Jai klärte das Missverständnis nicht auf. Aber nicht, weil sie sich einen Scherz erlauben wollte, sondern viel mehr, weil sie dachte, das Krankenhauspersonal müsse doch sehen, dass die Verletzungen nicht echt waren.

Für die zuständige Make-Up-Artistin ist das natürlich ein Kompliment für ihre Arbeit. Das Krankenhaus, in das die Tänzerin eingeliefert wurde, fand die Geschichte aber wohl eher weniger amüsant.

Auch wenn sich das Krankenhaus nicht zu dem spezifischen Vorfall äußern konnte, so veröffentlichten sie dennoch ein allgemeines Statement: "Die Notaufnahme ist kein Ort für Spaß und Spiel. (Ärzte) sehen viele Patienten mit schweren medizinischen Problemen, bei denen es ums Leben geht. (Sie) müssen sich auf die Patienten mit echten Notfällen konzentrieren können", so der Sprecher des Beaumont Hospital Mark Geary.

Jai Fears wurde noch am selben Tag aus dem Krankenhaus entlassen.


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