Traum-Debüt für James Lawrence! Neuzugang des FC St. Pauli begeistert auf Anhieb

Hamburg - Was für ein Einstand! James Lawrence feierte am Montagabend im Spiel gegen Holstein Kiel sein Debüt für den FC St. Pauli. Und viel besser hätte es kaum laufen können.

James Lawrence jubelt über seinen Treffer für den FC St. Pauli.
James Lawrence jubelt über seinen Treffer für den FC St. Pauli.  © Imago Images / Beautiful Sports

Die Kiezkicker holten nicht nur den ersten Dreier der Saison, der walisische Neuzugang vom RSC Anderlecht brachte seine Mannschaft mit seinem Führungstreffer sogar auf die Siegerstraße.

Nach einem Freistoß von Mats Möller-Daehli köpfte der 1,88 Meter große Abwehrspieler zur Führung. "Das war ein super Ball von Mats Richtung zweiter Pfosten. Ich war glücklicherweise einen Tick schneller als der Kieler Keeper und habe den Ball reingeköpft", beschrieb Lawrence die Situation.

Das Tor dürfte ihm nicht nur Pluspunkte bei den Fans und Trainer Jos Luhukay gebracht haben, sondern auch etwas innerhalb der Mannschaft gekostet haben. "Ich kenne die Regeln hier nicht. Ich werde mal nachfragen und wenn’s so ist, dann stört es mich nicht", gab er zu.

Der 27-Jährige überzeugte aber nicht nur wegen seines Tores. Lawrence verlieh der Abwehr die bisher fehlende Stabilität, strahlte Ruhe am Ball aus und klärte, was zu klären war.

"Ich bin gekommen, um mein Bestes zu geben und dem Team zu helfen. Das habe ich vor ein paar Tagen auch schon gesagt", erklärte er nach dem Spiel. "Und so ist es heute auch gekommen."

Stimmung am Millerntor beeindruckt Lawrence

James Lawrence setzt sich gegen seinen Gegenspieler durch und köpft zum 1:0 ein.
James Lawrence setzt sich gegen seinen Gegenspieler durch und köpft zum 1:0 ein.  © Christian Charisius/dpa

Allerdings war es ein hartes Stück Arbeit, wie auch Lawrence befand. "Es war eine harte Partie für alle von uns, am Ende waren wir einfach nur platt. Wir haben es aber geschafft, den Sieg nach Hause zu bringen", freute sich der 27-Jährige.

Dabei hatte er zuvor laut Trainer Jos Luhukay nur "zwei-, dreimal mit der Mannschaft trainiert". Der Niederländer war demnach auch voll des Lobes für seinen Neuzugang. "Er hat das fantastisch gemacht, ein gutes Spiel."

Auf diesen Lorbeeren will sich Lawrence allerdings nicht ausruhen. Es gibt noch viel Verbesserungspotenzial. "Wir mussten gerade in der zweiten Halbzeit in der Defensive richtig hart arbeiten und viel laufen. In der ersten Hälfte hatten wir mehr Kontrolle über das Spiel, da waren die Räume größer", blickte er zurück.

Der Sieg über Holstein Kiel sei ein wichtiger erster Schritt gewesen. "Wir müssen diesen Weg nun weitergehen", sagte er. Am Besten schon am kommenden Samstag im Spiel bei Dynamo Dresden.

Bis dahin kann er die Eindrücke am Millerntor verarbeiten: "Es war ein fantastisches Gefühl, auf dem Rasen zu stehen. Unsere Fans haben das ganze Spiel über gesungen. Das war unglaublich. Der Sound kam von allen Seiten. Und nach dem Abpfiff haben alle gestanden und applaudiert."

Viel besser hätte sein Einstand nun wirklich nicht laufen können, oder? "Zwei Tore schießen und zu Null spielen", sagte er noch mit einem Grinsen im Gesicht und zog zufrieden von dannen.

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