Sorge um Jan Fedder: Schauspieler muss jetzt im Rollstuhl sitzen

Hamburg - Fans machen sich erneut große Sorgen: Nach einer Knieoperation kann Schauspieler Jan Fedder (64) nun kaum noch laufen.

Der Schauspieler Jan Fedder sitzt bei Dreharbeiten zu "Großstadtrevier" in der "Polizeiwache".
Der Schauspieler Jan Fedder sitzt bei Dreharbeiten zu "Großstadtrevier" in der "Polizeiwache".  © DPA

"Der Rollstuhl gehört jetzt halt zu meinem Leben", sagte der Star der ARD-Vorabendserie "Großstadtrevier" jetzt der Bild am Sonntag.

Anfangs habe er mit dem Rollstuhl schon gehadert. "Aber ich habe ein so exzessives Leben geführt, mit Alkohol, mit Drogen, Zigaretten und wunderbaren Frauen. Da ist der Rollstuhl jetzt die Strafe.

Ich habe es 60 Jahre krachen lassen. Jetzt hat der liebe Gott entschieden, dass ich den Rest meines Lebens im Rollstuhl durch die Gegend fahre", sagte Fedder.

Trotz seiner angeschlagenen Gesundheit ist sein Lebenswille stark. "Es ist schwer, den zu brechen", sagte er. Wenn er auch manchmal gezweifelt habe.

Nach einer Krebserkrankung musste sich Jan Fedder zunächst ins Leben zurückkämpfen.

"Das war die schlimmste Zeit meines Lebens, weil ich überhaupt keine Kraft mehr hatte. Ich konnte nicht einmal mehr den Telefonhörer abnehmen", sagte der 64-Jährige vergangenes Jahr in einem Interview (TAG24 berichtete).

Seit 1990 spielt Fedder in dem ARD-Dauerbrenner den Polizisten Dirk Matthies. 16 neue Folgen werden bis Ende des Jahres gedreht und sollen voraussichtlich Anfang 2020 ausgestrahlt werden.

Die Schauspieler Wanda Perdelwitz, Maria Ketikidou, Patrick Abozen, Jan Fedder, Saskia Fischer, Peter Fieseler, Sven Fricke und Marc Zwinz (von links) beim Fototermin in der neuen "Großstadtrevier"-Kulisse.
Die Schauspieler Wanda Perdelwitz, Maria Ketikidou, Patrick Abozen, Jan Fedder, Saskia Fischer, Peter Fieseler, Sven Fricke und Marc Zwinz (von links) beim Fototermin in der neuen "Großstadtrevier"-Kulisse.  © DPA

Titelfoto: DPA

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