Jan Ullrich im Drogenentzug: So geht es dem gefallenen Champion

Berlin/Frankfurt - Nach den – wahrscheinlich auch mit seinem Drogenkonsum zusammenhängenden – Skandalen der jüngsten Vergangenheit, gibt es nun erfreuliche Nachrichten von Ex-Radsportprofi Jan Ullrich (44).

Jan Ullrich (Archivbild) kämpft in einer Entzugsklinik gegen sein Drogenproblem.
Jan Ullrich (Archivbild) kämpft in einer Entzugsklinik gegen sein Drogenproblem.  © dpa/Guido Kirchner

Der tief gestürzte ehemalige Tour de France-Champion ist mit seinen Therapie-Fortschritten zufrieden.

"Mir geht es schon viel besser! Ich fühle mich hier sehr sicher, kann mich ganz auf mich selbst konzentrieren", sagte Ullrich der Bild-Zeitung (Freitag) über seinen Aufenthalt in der Betty Ford Klinik für Drogenentzug im unterfränkischen Bad Brückenau.

"Ich werde morgens und abends auf Substanzen im Körper getestet – durch Blutabnehmen und Urin-Tests, einen Alkohol-Test muss ich auch machen", erklärte Ullrich. Er dürfe mittlerweile regelmäßig mit seinen drei Söhnen telefonieren, die bei seiner von ihm getrennt lebenden Frau wohnen. "Die Kinder sind meine Medizin."

Der Tour de France-Sieger von 1997 soll vor zwei Wochen in einem Frankfurter Hotel eine Escort-Dame angegriffen und gewürgt haben (TAG24 berichtete). Es wird weiter wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung gegen ihn ermittelt.

Fast genau eine Woche zuvor war Ullrich nach einem Streit mit seinem Nachbarn Til Schweiger auf Mallorca vorübergehend in Gewahrsam genommen worden (TAG24 berichtete).

Bei beiden Vorfällen stand der 44-Jährige mutmaßlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss (TAG24 berichtete).

Ein Foto aus besseren Tagen: Jan Ullrich (Archivbild aus dem Jahr 1997) war ein gefeierter Sportler.
Ein Foto aus besseren Tagen: Jan Ullrich (Archivbild aus dem Jahr 1997) war ein gefeierter Sportler.  © dpa/Gero Breloer

Titelfoto: DPA (Fotomontage)


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