"Tränen flossen über seine Wangen!" Janni Hönscheid spricht über tragischen Mama-Moment

Potsdam - Janni Hönscheid und Peer Kusmagk lassen sich nicht von gesellschaftlichen Zwängen einschränken! Vor allem, wenn es um ihre Kinder geht, wählen sie auch mal den unkonventionellen Weg, wie Janni nun in einem emotionalen Instagram-Post offenbart.

Janni Hönscheid (28) hat das Tandemstillen für sich entdeckt.
Janni Hönscheid (28) hat das Tandemstillen für sich entdeckt.  © Instagram/jannihonscheid

Die 28-Jährige veröffentlichte gerade ein Foto, auf dem sie sowohl ihr frisch geborenes Töchterchen Yoko stillt, als auch ihren ein Jahr alten Sohn Emil-Ocean.

Ein eher ungewöhnliches Bild, mit dem sich auch die junge Mutter erst anfreunden musste. "Dieses Foto ist an einen der ersten Tagen entstanden als wir wieder Zuhause waren"*, schreibt sie. "Für mich ein Moment der Befreiung und Zufriedenheit, dass alles genau so ist, wie es sein soll."

Der Moment, in dem ihr Sohn nach den zwei getrennten Tagen, die Janni im Krankenhaus verbracht hatte, wieder an die Brust wollte, sei für die Ex-Profisurferin erst ein sehr verwirrender gewesen, "gar nicht weil es sich nicht richtig anfühlte Ihn weiter zu stillen und einfach weiterzumachen wie vor der Geburt- sondern durch die Verwirrung und die Verunsicherung die ich in meinem Kopf hatte."

Mit diesem Foto verkündeten Janni und Peer die Geburt ihrer Tochter.
Mit diesem Foto verkündeten Janni und Peer die Geburt ihrer Tochter.  © Instagram/jannihonscheid

Sie habe plötzlich "diese strenge, kalte Stimme" in ihrem Kopf gehabt, "die mir sagte: nun mach bloß keinen Fehler, er hat es nun auch ohne Dich überlebt die letzten zwei Tage, bleib konsequent und bestimmt! Er wird dem Baby die Milch 'wegtrinken'. Es ist 'zu anstrengend'. Du schaffst es nicht 'beide zu stillen'."

Doch Emil-Oceans Reaktion auf die plötzliche Ablehnung brach Janni regelrecht das Herz. "Er hatte einen so traurigen, verzweifelten Blick. Tränen flossen über seine Wangen. Mit den Armen umschlung er meine Beine- rief 'Mama!... MAMA!!!' Er war ganz fassungslos. Auch ich weinte. Diese fürchterliche Stimme versuchte es noch einmal: 'werd jetzt bloß nicht weich!'"

Es habe nur wenige Sekunden gedauert, bis Janni bewusst wurde, dass es lediglich die Stimme der Gesellschaft gewesen sei, "in der es unüblich ist, 'so lange' zu stillen, und 'dann auch noch' zwei Kinder. Es war die Stimme von Krankenhäusern, und einer Hebamme die mich aus eigener Unwissenheit mehrere Male verunsichert hatte."

Nachdem sie sich eingehend mit dem "Tandemstillen" auseinandergesetzt hatte, beschloss sie, ihrem Sohn zu zeigen, dass "er 'seinen Platz' nicht verloren hat". Und das sei ihr am Ende alle Anstrengung wert!

*Rechtschreibung übernommen

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