Janni Hönscheid über Geburt: "Du musst genau dahin pressen, wo es am meisten wehtut!"

Potsdam - Ein erneuter Kaiserschnitt war ihre größte Angst: Am Ende konnte Ex-Profisurferin Janni Hönscheid ihre Tochter Yoko aber doch auf natürlichem Weg zur Welt bringen. Und genau damit macht die zweifache Mutter nun anderen Frauen Mut.

Janni Hönscheid (28) und Peer Kusmagk (44) sind zum zweiten Mal Eltern geworden.
Janni Hönscheid (28) und Peer Kusmagk (44) sind zum zweiten Mal Eltern geworden.  © Instagram/jannihonscheid

"Ich habe Euch viel über meinen Weg zu Dieser Geburt berichtet. Viel reflektiert, viel vorbereitet, viel verarbeitet", schreibt die 28-Jährige in einem emotionalen Instagram-Post. "Ich denke nicht, dass es 'egal' ist wie jemand auf die Welt kommt, was sie für einen Start ins Leben haben."

Während ihr erster Sohn Emil-Ocean per Not-Kaiserschnitt auf die Welt geholt werden musste, schaffte es die kleine Yoko am Ende trotz aller Befürchtungen auf natürlichem Wege.

Jannis Meinung nach gebe es bei der Geburt kein richtig oder falsch und auch die Bindung zwischen Mutter und Kind könne "manchmal sogar noch stärker nach einer traumatischeren Geburt sein."

Und doch stellt die Frau von Peer Kusmagk (44) klar: "Nicht für jeden, ist eine schwierige Geburt gleich traumatisch- jede Mutter, jedes Kind, und jeder Weg zwischen Ihnen, und zueinander, ist ein ganz anderer..."

Das Ausblenden und Verschieben von Ängsten sei für Janni keine Option. Der einzig richtige Weg? Konfrontation! So habe sie zulassen können, dass "dieses wundervolle Wesen auf natürliche Art und Weise auf die Welt kam, ohne es durch Blockaden der Vergangenheit aufzuhalten oder zu erschweren 💫"

Vor über einer Woche erblickte die kleine Yoko das Licht der Welt.
Vor über einer Woche erblickte die kleine Yoko das Licht der Welt.  © Instagram/janniundpeer

Mit ihrem Post möchte Janni allen Frauen, die ähnlich schwere Zeiten hinter oder gar noch vor sich haben, Mut machen. "Eine natürliche Geburt nach einem Kaiserschnitt IST MÖGLICH ganz egal was alle sagen."

Egal, wer und was gegen ihre Hoffnung sprach, die junge Mutter wollte sie sich partout nicht nehmen lassen. "Alles was man sich vorstellen kann, ist möglich, folgt Eurem Herzen, und traut Euch das anzunehmen wovor Ihr vielleicht am meisten Angst habt", appelliert sie an ihre Follower.

"Wie die Hebamme zu mir sagte, kurz bevor die kleine das Licht der Welt erblickte 'du musst genau da hin pressen, wo es am meisten weh tut' ❤️", erinnert sie sich. "Oft ist das umgehen dieser Ängste, dieser 'schmerzhaften Stellen' das, was uns von unserem eigentlichen Weg abhält, das was uns wie eine unsichtbare Wand zwischen uns selber und dem was wir eigentlich gerne wären trennt. Die Grenze zwischen 'Existieren' und 'Leben' ✨💫🌈"

Mit diesen Worten dürfte Janni etlichen Müttern eine enorme Last von den Schultern genommen haben.

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