Pommes Frites gegen Glatze? Was ist dran?

Einfach nur mit Essen der Pommes ist es jedoch leider nicht getan!
Einfach nur mit Essen der Pommes ist es jedoch leider nicht getan!  © 123RF

Japan - Das dürfte Männern doppelt gefallen! Pommes essen - und die Glatze verlieren. Das sind zwei Fliegen mir einer Klappe, oder?

Und das Beste? Es müssen die Pommes Frites aus dem Fast-Food-Laden sein! Denn die Schönheit kommt von innen...

Ein wissenschaftliches Team aus Japan will herausgefunden haben, dass eine Portion Pommes Frites von McDonald's und Co. gegen die unerwünschte Glatze helfen könnte. Damit das Öl, in dem die Pommes auf Goldgelb-Status gebracht werden, nicht schäumt, gibt der professionelle Pommes-Brater Dimethylpolysiloxan als Hilfe hinzu.

Dimethylpolysiloxan gehört zu den Silikonen, deren charakteristische Netz- und Kettenstrukturen aus Silicium, Sauerstoff, Kohlenstoff und Wasserstoff aufgebaut sind.

In Lebensmitteln verhindert dieses Silikonöl, dass bei der Herstellung von Konfitüren, Obstsäften oder bei Frittiervorgängen unerwünschte Schäume entstehen.

Lieber statt Pommes Kieselerde...

Bei Mäusen hat es schon mal geklappt: Dichter Haarwuchs durch den Lebensmittelzusatz Dimethylpolysiloxan.
Bei Mäusen hat es schon mal geklappt: Dichter Haarwuchs durch den Lebensmittelzusatz Dimethylpolysiloxan.  © DPA

Japanische Wissenschaftler sind nunmehr der Meinung, dass sie eine neue Behandlung für Haarausfall gefunden haben!

Laut einer im Journal Biomaterials veröffentlichten Studie konnten Wissenschaftler das Haar mit dieser Methode nachwachsen lassen - zumindest bei Mäusen. Denn diese Chemikalie half den Wissenschaftlern, "Haarfollikel-Keime" zu produzieren. Vorläufige Untersuchungen deuten darauf hin, dass die gleiche Methode ebenso erfolgreich sein könnte, wenn sie bei Menschen getestet wird.

Bis es so weit ist und die Forscher die Mäuse-Ergebnisse auf den Menschen übertragen haben, könnte man also zu einem einfacheren Mittel als Fast-Food-Pommes greifen!

Denn Kieselerde ist auch mit einem hohen Siliciumgehalt gesegnet. Ursprünglich bezeichnete man so Mineralien, die sich wegen ihres Quarzgehalts zur Herstellung von Glas eignen. Jedoch werden auch biogen gebildete Sedimente wie Kieselgur als Kieselerde bezeichnet: Kieselalgen besitzen eine siliciumhaltige Zellhülle, welche nach ihrem Absterben erhalten bleibt und so die Kieselerde bildet. Chemisch handelt es sich bei Kieselerde um Kieselsäureanhydride, also Siliciumdioxide und nicht um Kieselsäuren.

Die aus fossilen Kieselalgen gewonnene echte Kieselerde gilt als Mittel zur Vorbeugung vor brüchigen Nägeln und Haaren und zur Kräftigung des Bindegewebes. Dieser Anwendung liegt die Vorstellung zugrunde, dass Silizium im menschlichen Organismus eine physiologische Bedeutung hat, was aufgrund seines Vorkommens insbesondere in Knorpel, Knochen und Bindegewebe als plausibel angesehen wird.

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